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Aktienrückkauf: Anleger können sich freuen

Aktionäre profitieren von massiven Aktienrückkäufen

Das ist eine Premiere: Erstmals in seiner Unternehmensgeschichte hat der Softwarehersteller SAP angekündigt, eigene Aktien zurückzukaufen. Damit steht das Dax-Unternehmen nicht allein: Auch Blue Chips wie Daimler, Statoil oder Nestlé planen größere Aktienrückkäufe in den nächsten Monaten und Jahren. Was Sie als Aktionär davon haben, erklärt Rolf Morrien, Chefredakteur des Börsenbriefs „Der Depot-Optimierer“.

Hat ein Unternehmen zu viel Geld übrig, ist das nicht unbedingt gut fürs Geschäft. Denn wenn es nur auf dem Konto liegt, erwirtschaftet es keinen Gewinn und verschlechtert damit die Rendite-Kennzahlen. Was also tun mit überschüssiger Liquidität? – Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder investieren oder an die Aktionäre zurückgeben.

Aktienrückkauf: Vernünftige Alternative zur Ad-hoc-Investition

Das mit dem Investieren ist so eine Sache: Während des Börsenhypes 1999/2000 galt es als angesagt, einfach Unternehmensbeteiligungen zuzukaufen. Wie gut das Zielunternehmen dabei zum eigenen Unternehmen passte, war zweitrangig. Unnötig zu sagen: Zukäufe, die strategisch keinen Sinn ergaben, entpuppten sich schnell als Flop und Milliardengrab.

Aktienrückkauf ist gut für Aktionäre

Aktionäre können die Entwicklung begrüßen: Unternehmen gehen heute besonnener mit überschüssigem Geld um. Was sie nicht sinnvoll investieren können, zahlen sie an die Aktionäre zurück. Und diese profitieren davon: Zum einen bekommen sie Geld aufs Konto, wenn sie bereit sind, Aktien abzugeben.


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Zum andern verringert sich die Anzahl der Aktien, die von einem Unternehmen im Umlauf sind. Pro Aktie steigt also der Anteil, den der Aktionär an dem betreffenden Unternehmen hält. Das ist gut für den Aktienkurs. Denn so verteilt sich der Unternehmenswert auf weniger Aktien.

Aktienrückkauf: KGV sinkt und macht Aktie attraktiver

Zwar verringert sich zunächst der Unternehmenswert durch die Barabfindungen für jede zurückgegebene Aktie. Aber bedenken Sie: Das ändert meist nichts am zu erwartenden Gewinn. Er verteilt sich dann einfach auf weniger Aktien. Die Folge: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis sinkt und macht die Aktie damit noch attraktiver.

Aktienrückkauf: Aktionär profitiert auf jeden Fall

Bei fundamental gesunden Unternehmen, wie beispielsweise Nestlé, Daimler, SAP oder Statoil können Sie einen Aktienrückkauf daher begrüßen. Freuen Sie sich als Aktionär, denn Sie profitieren so oder so: Entweder Sie geben die Aktien zurück und erhalten dafür Bargeld. Oder – was durchaus empfehlenswert ist – Sie halten die Aktien weiter und bekommen künftig ein größeres Stück vom Gewinnkuchen.

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18. September 2007

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.