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Aktiensparen: Förderung einer langfristigen Rendite durch den Staat

Wenn Anleger sich für das Aktiensparen entscheiden, kaufen sie Wertpapiere oder Fondsanteile, um diese erst einmal liegenzulassen.

Beim Aktiensparen profitiert man in Deutschland von staatlicher Förderung – nämlich in Form der Arbeitnehmer-Sparzulage.

Die Denke: Langfristig steigen die Kurse

Die Annahme hinter dem Aktiensparen: Langfristig gehen die Börsenkurse in die Höhe, selbst wenn sie kurzfristig starken Schwankungen unterliegen können.

Erfunden hat diese sogenannte Buy-And-Hold-Theorie Börsenguru André Kostolany Anfang der 90er Jahre.

Schlaftabletten für die richtige Investitionsstrategie

Er empfahl, man solle in die Apotheke gehen, um sich Schlaftabletten zu kaufen. Dann solle man Aktien erwerben, die Pillen nehmen und erst einmal ein paar Jahr schlafen.

Wenn man danach aufwachte, würden satte Gewinne auf einen warten.

Es geht beim Aktiensparen also darum, auf lange Sicht Vermögen aufzubauen.

Dabei kann man einmalig einen gewissen Betrag investieren oder aber das Aktiendepot stückweise aufbauen.

Aktiensparen mit staatlicher Förderung

Auf die staatlichen Förderung, also die Arbeitnehmer-Sparzulage, haben alleinstehende Angestellte ein Anrecht, die jährlich bis zu 20.000 Euro verdienen,  und verheiratete Arbeitnehmer mit einem jährlichen Höchsteinkommen von 40.000 Euro.


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Mehr zum Thema: Aktiensparen – staatliche Förderung für das Alter

Diese Förderung des Aktiensparens beläuft sich auf 20 % des investierten Geldes oder maximal 400 Euro pro Jahr.

Bis 2009 – Aktiensparen mit indirekter staatlicher Förderung

Vor 2009 profitierten Anleger beim Aktiensparen zudem von einer anderen, indirekten Form der staatlichen Förderung.

Bis dahin erhob der Staat nämlich keine Abgeltungssteuer auf Börsen-Erträge, Dividenden und Kursgewinne.

Kurs- und Spekulationsgewinne waren also steuerfrei.

Heute jedoch müssen Aktiensparer über ein Viertel ihrer Erträge an den Staat abgeben.

Die ersten Verluste sind die geringsten?

Außer dieser Abgabe können Anleger beim Aktiensparen durch Kursschwankungen natürlich noch viel mehr investiertes Geld einbüßen.

Vor allem, wenn man einer anderen Börsentheorie glaubt. Die besagt, dass die ersten Verluste stets die geringsten sind.

Behält der Anleger seine Wertpapiere jedoch länger als eine gewisse Zeit, riskiert er, auf seinen Verlusten sitzen zu bleiben.

Kritik am Aktiensparen

Manche Börsianer sagen zudem, Kostolanys Theorie mit dem relativ statischen Aktienportfolio sei der heutigen, schnelllebigen Börsenwelt nicht mehr angepasst.

Hätte man zum Beispiel 1999 in Technologieaktien investiert, wären deren Kurse ab 2000 schon in den Keller gegangen.

Schon im Jahr 2000 hätte man also ein völlig anderes Portfolio gewählt, um langfristig zu investieren.

Aktiensparen immer noch aktuell – in abgeänderter Form

Dennoch ist Aktiensparen keine überholte Theorie, meinen jedenfalls ihre Anhänger. Man müsse die Strategie nur den heutigen Zeiten anpassen.

Mehr zum Thema: Bausparvertrag – so funktioniert die Arbeitnehmersparzulage

Dabei solle man die Investition und somit auch das Risiko so breit wie möglich streuen. Starken Schwankungen von Teilmärkten entgehe man dadurch.

Zudem müsse man das Portfolio von Zeit zu Zeit überprüfen und gegebenenfalls neuen Marktumständen anpassen.

So sei der langfristige Erfolg der Strategie gewährt.

30. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.