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Aktiensplit: Definition der Aktienteilung

Aktiengesellschaften nutzen Aktiensplits, um ihre börsennotierten Aktien mit hohem Kurswert in mehrere Anteile umzuwandeln.

Dieses Vorgehen soll der besseren Handelbarkeit von „schweren“ Aktien dienen, da mit dem Aktiensplit eine optische Verbilligung der Aktie einhergeht.

Aktiensplit: Definition der Aktienvermehrung

Der hohe Kurs einer Aktie ist in erster Linie selbstverständlich eine positive Meldung für eine Aktiengesellschaft.

Jedoch führen diese „schweren“ Aktien auch dazu, dass deren Handelbarkeit abnimmt.

Um eine Reduzierung ihres Wertes herbeizuführen, kann eine Aktie in 2 oder mehrere Aktien aufgeteilt werden.

Sie wird damit optisch verbilligt und kann in höherer Stückzahl auf dem Markt angeboten werden.

Die Aktiensplit-Definition besagt somit lediglich: Hierbei handelt es sich um eine Umverteilung des Grundkapitals und nicht etwa um eine Änderung des eigentlichen unternehmerischen Eigenkapitals.


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Keine Kapitalverwässerung durch Aktiensplits

Ein Aktiensplit muss stets von der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft abgesegnet werden.

Da sich jedoch nichts am Eigenkapital des Unternehmens ändert, müssen auch die Anteilseigner keine finanziellen Einbußen ihres Aktienbestandes fürchten.

Mehr zum Thema: Aktiensplit – der unerklärliche Kurssturz?

Ganz im Gegenteil: Ein Aktiensplit deutet eher auf ein finanziell besonders stabiles Unternehmen hin.

Bei einem Aktiensplit kann daher von einer positiven Geschäftsentwicklung und einem weiterhin stabilen Börsenkurs ausgegangen werden.

Das beliebte 2 zu 1-Splitting

Am häufigsten wird die Aktie im Verhältnis 2 zu 1 gesplittet. Dies bedeutet, dass der Aktionär eine Aktie gegen 2 eintauscht.

Ein Beispiel zum 2 zu 1- Aktiensplitting: Eine Aktie im Wert von 200 € wird gegen 2 neue Aktien eingetauscht. Der Kurswert der neuen Aktie halbiert sich somit auf 100 €.

Das hat zwar eine Erhöhung (hier eine Verdoppelung) des Handelsvolumens zur Folge, wirkt sich allerdings nicht auf den Gesamtwert des Aktienbestandes des Anlegers aus.

Aktiensplit: Auswirkungen auf die Kursentwicklung

Ankündigungen von Aktiensplits haben meist einen positiven Effekt auf die Kursentwicklung der jeweiligen Aktie.

Jedoch sind diese positiven Kurssteigerungen zumeist eher kurzfristiger Natur. Langfristig haben solche Splits hingegen keine Auswirkungen auf den Kurs der Aktie.

Ein möglicher kurzfristiger Kursanstieg sagt also nicht allzu viel aus. Vielmehr sollte ein Anleger die Wirtschaftsprognosen des Unternehmens stets genau im Auge behalten.

Mehr zum Thema: Aktiensplits – für Anleger eine interessante Kapitalmaßnahme

Ziel eines Aktiensplits

Die optische Verbilligung der Aktie eines Unternehmens soll die Aktionärsbasis verbreitern und die Liquidität der Aktie erhöhen.

Die neue, günstigere Aktie verlockt neue Anleger eher zu einem Kauf als die alte, teure Aktie vor dem Aktiensplit. Besonders Kleinanleger gehören bei einem Aktiensplit zur Zielgruppe des Unternehmens.

Ein Aktiensplit sorgt zudem auch für Aufmerksamkeit, die ein Unternehmen für seine Außendarstellung nutzen kann. So wird es auch für neue Investorengruppen interessant.

21. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.