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Aktien-Splitting – der scheinbar unerklärliche Kurssturz

Wenn die Kurse nach oben streben, liegen Aktiensplits mehr und mehr im Trend.

Denn auch wenn Anteilseigner sich über eine Wertsteigerung freuen, hat sie so ihre Nachteile: Einzelne Anteilsscheine werden mitunter unerschwinglich für Kleinanleger.

Der Wert des Aktienbestandes bleibt gleich

Einige potentielle Neu-Investoren werden daher vom Aktienkauf praktisch ausgeschlossen. Je teurer die Aktien werden, desto schwerer wird es außerdem, sein Aktiendepot zu diversifizieren.

Die Tür zum kleinen Geld öffnet da der Aktiensplit – zu Englisch: Stock Split.

Er holt auch diversifizierende Investoren wieder mit ins Boot.


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Um einen Aktiensplit durchzuführen, braucht das Unternehmen die Zustimmung der Hauptversammlung.

Zentral ist dabei das sogenannte Splitting-Verhältnis.

Wählt das Unternehmen beispielsweise ein Splitting-Verhältnis von 1 zu 2, tauscht der Investor 1 alte Aktie gegen 2 neue ein. Sollte der Kurs vorher bei 100 Euro gelegen haben, liegt er nun bei 50 Euro.

Eine Aktie hat so einen geringeren Nennwert oder – bei Stückaktien – eine geringe Quote am Gesamtkapital.

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft verteilt sich also auf mehr Aktien als zuvor. Der Gesamtwert des Aktienbestandes jedes Anlegers bleibt jedoch gleich.

Die Aktie wird „leichter gemacht“

Mitunter haben die neu ausgegeben Aktien dabei kein Stimmrecht. Die alten Stimmrechtsverhältnisse bleiben so auch erhalten, wenn Altaktionäre nur die neu ausgegebenen Anteilsscheine weiterverkaufen.

Durch den Split wird die Aktie optisch verbilligt und leichter handelbar – im Börsenjargon: Sie wird leichter gemacht.

Unerfahrene Investoren könnten jedoch denken, dass der Anlageschein drastisch an Wert verloren hat. Deswegen werden die Aktienkurse nach einem Aktiensplit an der Börse oft rückwirkend nach unten korrigiert.

Mehr dazu: Aktiensplits – für Anleger eine interessante Kapitalmaßnahme

Aktien-Splitting – ein amerikanischer Trend

Aktien-Splitting ist ein amerikanischer Trend, der vor Jahren nach Europa herübergeschwappt ist. Doch nicht alle Unternehmen schwimmen mit dem Strom.

Die Firma Berkshire Hathaway des US-Börsenanlegers Warren Buffett zum Beispiel hat ihre Aktien seit der Gründung der Gesellschaft im 19. Jahrhundert noch nie gesplittet. Ein einziger Unternehmensanteil kostet inzwischen mehr als 100.000 Euro.

10. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.