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Aktiensplit hat noch keine Auswirkung

Eine Methode, die sich in den USA größter Beliebtheit erfreut, wird auch von hiesigen Unternehmen immer wieder praktiziert: der Aktiensplit.

Damit ist die Kapitalmaßnahme gemeint, bei der eine am Markt tätige Aktiengesellschaft den Nennwert der Aktien durch eine bestimmte vorher festgelegte Quote teilt.

Gleichzeitig findet eine Kursanpassung durch den Markt statt. Teilt ein Unternehmen beispielsweise den Nennwert seiner Anteile durch zwei, ist die Verdoppelung der Aktienzahl die Folge mit einer gleichzeitigen Halbierung des Kurses.

Damit ändert sich am Börsenwert zunächst nichts.


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Gründe für einen Aktiensplit

Im Wesentlichen können sich die Unternehmen aus verschiedenen Gründen für eine Aufteilung ihrer Aktienzahl entscheiden. Bei teuren Titeln können beispielsweise vermehrt Kleinaktionäre angesprochen werden, denen der Kurs eines Titels vor dem Split zu teuer erschien.

Sandro Majhensek von Credit Suisse Economic Research spricht in diesem Zusammenhang von einer Verbreitung der Anlegerschaft, um die Voraussetzung für eine höhere Liquidität zu schaffen.

Doch selbstverständlich erwerben sie mit dem Kauf einer Aktie nach dem Split auch ein geringeres Stimmrecht verbunden mit einer kleineren Dividende. Weiterhin können mit einem Split auch Signale zur weiteren Kursentwicklung seitens des Managements gegeben werden.

Studien belegen diese Annahme und besonders in den USA konnte eine überdurchschnittliche Kursentwicklung tatsächlich beobachtet werden.

Aktiensplits an der Tagesordnung

Der in letzter Zeit viel beachtete und heiße DAX-Kandidat K+S AG setzte am 21. Juli den von der Hauptversammlung beschlossenen Aktiensplit von 1:4 um. Doch diese Maßnahme hat dem Kurs bisher nicht die erhofften Signale nach oben gegeben. Seit dem Split hat sich der Wert nach unten entwickelt.

Nur seit gestern verlor er insgesamt 8 % und notierte zum Börsenschluss bei knapp unter 70 Euro.

Neben den vermuteten Gewinnmitnahmen belasteten zusätzlich Gerüchte einer geplanten Platzierung der Investmentbank Morgan Stanley zu einem Preis von 68,25 Euro.

24. Juli 2008

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Cosmin Filker. Über den Autor

Der Chefredakteur des Newsletters "Nebenwerte aktuell" kann auf eine jahrelange Börsenerfahrung besonders im Nebenwerte-Bereich zurückblicken und durch seine berufliche Erfahrung beim Researchhaus GBC AG von der täglichen Präsenz am Markt profitieren.