MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Aktiensplits – für Anleger eine interessante Kapitalmaßnahme

Zur Zeit des Börsenbooms vor der Jahrtausendwende standen fast täglich Aktiensplits bei irgendwelchen Unternehmen an.

Bei manchen Aktien lagen zwischen den Splits wegen explodierender Kurse sogar nur wenige Monate.

Heute sind Aktiensplits weitaus seltener.

Aktiensplits: Im Prinzip ändert sich nichts

Ein Aktiensplit ist eine Kapitalmaßnahme. Bei dieser wird durch die Ausgabe von Gratisaktien die Zahl der handelbaren Papiere erhöht.

Im Gegenzug reduziert sich der Aktienkurs.

Ein Beispiel: Der Modekonzern Gerry Weber führte Ende 2012 einen Aktiensplit im Verhältnis 2 für 1 durch.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Dabei hat sich der Aktienkurs halbiert, im Gegenzug hat sich die Zahl der ausstehenden Aktien verdoppelt.

Aktiensplits: Anleger kaufen lieber günstigere Aktien

Im Prinzip ändert sich bei einem Aktiensplit für Anleger also nichts.

Dem Unternehmen fließt durch die Umstellung – anders als bei einer Kapitalerhöhung – kein frisches Geld zu. Das Börsenkapital bleibt also gleich.

Ein Aktiensplit hat nur einen Hintergrund: Die Aktie soll optisch wieder günstiger und somit für Anleger interessanter gemacht werden. Denn die meisten Anleger kaufen einfach lieber günstigere Papiere.

Mehr dazu: Aktiensplit: Folgen und Nutzen für Anleger

Gerade in den USA kommen Aktiensplits häufig vor. Ein Paradebeispiel ist McDonald’s. Die Fastfood-Kette hat von 1966 bis 2012 insgesamt 12 Aktiensplits durchgeführt. Durch die vielen Splits wurden aus einer Aktie bis dato 729 Anteilscheine.

Ohne diese regelmäßigen Anpassungen würde eine McDonald’s-Aktie heute über 62.000 Dollar kosten und wäre für Kleinanleger einfach unbezahlbar.

Aktiensplits wirken sich positiv auf die Kursentwicklung aus

Kurzfristig wirken sich Aktiensplits häufig auch positiv auf die Kursentwicklung aus. Bereits die Ankündigung eines Splits verursacht oft einen Kursanstieg.

Statistischen Untersuchungen zufolge beläuft sich der sogenannte Ankündigungseffekt auf bis zu gut 3% am Tag der Nachricht und dem darauf folgenden Handelstag. Am Tag des Aktiensplits sind die Kurseffekte dagegen geringer.

Immerhin haben Statistiker eine Überrendite von bis zu 1% gegenüber dem Gesamtmarkt festgestellt. Die kurzfristigen Auswirkungen eines Splits auf den Aktienkurs sind also durchaus positiv, allerdings fallen sie eher bescheiden aus.

Die Ankündigung eines Aktiensplits allein ist daher noch kein Kaufargument. Viel wichtiger sind letztlich die Perspektiven des Unternehmens an sich.

Aktiensplits sind ein positives Indiz

Dennoch kann es sich durchaus lohnen, ein Unternehmen, das einen Aktiensplit ankündigt, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn wenn ein Unternehmen langfristig Umsatz und Gewinn steigert, steigt in der Regel auch der Aktienkurs.

Nur dann ist es überhaupt notwendig, den Aktienkurs wieder optisch günstiger zu machen. So gesehen ist ein Aktiensplit zumindest ein Indiz dafür, dass es bei einem Unternehmen gut läuft und der Aktienkurs sich nach oben bewegt.

21. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.