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Aktienstrategie: Trends helfen bei Gewinnsicherung

Die Masse hilft.

Die zugrundeliegende Idee lautet einfach: investieren Sie nach festen klaren Regeln – und vermeiden dadurch zufällige Fehler, die früher oder später das Geld von Aktionären verbrennen werden. Die Masse aber nutzen Sie mit einer ganz einfachen Trendfolge.

„The trend is your friend“

Den Börsenspruch selbst kennen Sie möglicherweise bereits. „The trend is your friend“, der Trend ist Ihr Freund. Diese Weisheit klingt wie selbstverständlich. Viele Investoren und vor allem Analysten jedoch verweigern sich dieser Erkenntnis, weil die Masse dumm sei – jedenfalls an der Börse. Ein Irrtum.

Die Kurse an der Börse werden von denjenigen gemacht, die einen Handel ausmachen. A verkauft eine Aktie, B kauft diese. Beide einigen sich über einen Makler – oder elektronischen Makler – auf einen Kurs.

Alle Parteien zusammen ergeben dann das Marktbild für einzelne Kurse oder für einen Index. Das aber heißt: hier laufen theoretisch alle Einschätzungen zusammen.

Warren Buffett sagte einmal sinngemäß: „Mr. Market hat immer Recht“. Dies ist an sich eine ähnliche Einschätzung. Denn Mr. Market ist der gesamte Börsenkurs. Wenn darin aber alle Einschätzungen enthalten sind, die den Markt derzeit bewegen – warum sollten Sie sich als Investor dagegenstellen?

Mehr zum Thema: Folgen Sie dem Trend

Mehrere Kurse bilden einen Trend

Gleich mehrere Kurse aber sind dann im Zeitverlauf ein „Trend“. Dieser kann entweder seitwärts laufen, aufwärts oder abwärts. Auf jeden Fall können Sie aus diesen Trends Schlüsse ziehen – mit einer geeigneten Strategie.

Folgen Sie einem Trend, nennt sich dies „Trendfolge-Strategie“. Davon gibt es viele – im Grundmodell aber geht es recht einfach zu. Sie orientieren sich daran, dass die Kurse einen „gleitenden Durchschnitt“ bilden.


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Die 100-Tage-Linie etwa umfasst die Kurse der vergangenen 100 Tage. Der letzte dieser Kurse wird am nächsten Tag durch den jüngste ersetzt.

So sehen Sie eine Kurs, der permanent den Durchschnitt der vergangenen 100 Tage bildet. Diesen können Sie als Linie abzeichnen – oder einfach als Zahlenreihe nehmen.

Wichtig: den Tageskurs setzen Sie dann in Bezug zu diesem Gleitenden Durchschnitt. Das zeigt Ihnen, ob der Trend fortbesteht oder nicht.

Mehr dazu: Trendfolge-Strategie: Ein Praxisbeispiel

Trend: solange Kurs unter- oder überhalb der Linie bleibt

Wenn ein Kurs über dem Durchschnitt liegt und dies in den nächsten Tagen jeweils bleibt, ist dies ein „Aufwärtstrend“.

Die Märkte entscheiden so – objektiv und unzweifelhaft. Bei einem Kurs unterhalb des Durchschnitts haben Sie einen „Abwärtstrend“ vor sich, der solange hält, wie der Kurs unter diesem jeweils neuen Durchschnitt bleibt.

Achtung: Durchbricht ein Kurs dann diesen Durchschnitt, liegt ein Trendwechsel vor. Wenn der Kurs aus dem Bereich unterhalb des Durchschnitts etwa plötzlich nach oben schnellt, wird dies zum Aufwärtstrend.

Sie können dann die Position wechseln: Aus einer „Short“-Position etwa mit Put-Optionsscheinen in eine „Long“-Position mit Call-Optionsscheinen.

Wenn Sie sicher gehen wollen, ändern Sie die Strategie etwas. Dann warten Sie ab, wie lange der neue Trend hält – dies nur als ein Beispiel. Sie könnten sich folgende Regel setzen: Hält der neue Trend länger als 5 Tage, investieren Sie. Wichtig ist:

  • Wenn Sie sich Regeln setzen, halten Sie diese diszipliniert ein.
  • Funktionieren die Regeln nicht – im Beispiel könnten Sie die Trendphase verlängern – ändern Sie diese und halten sich an die neuen Regeln.
  • Ein Regelwerk erhöht Ihre Chancen, Fehler zu erkennen.
  • Speziell zu Trendregeln: die Masse macht die Kurse. Daher sind etwa gleitende Durchschnitte ein wichtiger Hinweis. Bis die Masse ihr gesamtes Verhalten ändert, dauert es meistens lange. Dies ist die Chance auf nachhaltige Gewinne.
  • Inhaltliche Begründungen brauchen Sie für Trend-Investitionen nicht mehr. Ihr Vorteil: Sie können diese damit auf verschiedene Anlageklassen ausweiten, etwa Edelmetalle oder sonstige Rohstoffe.

GeVestor meint: Als Aktienstrategie haben sich Trendfolge-Modelle in den vergangenen Jahren sehr gut bewährt. Sie können dies selbst anhand von Vergangenheitsdaten testen. So bieten Anbieter wie www.yahoo.de unter der Rubrik „Finanzen“ für verschiedene Wertpapiere oder Indizes ganze Zeitreihen.

Mehr dazu: Trendfolge-Strategien auf den Punkt gebracht

3. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.