MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Aktienverkauf „bestens“: Aktien verkaufen ohne Limitzusatz

Insbesondere Börsenneulinge fragen sich, wie man beim Aktienverkauf an der Börse den besten Preis erzielt.

Beim Orderzusatz „bestens“ handelt es sich um eine Möglichkeit, eine Verkaufsorder an der Börse zu platzieren.

Der beste Preis ist nicht unbedingt der höchste Preis

Wird die Order mit dem Zusatz „bestens“ an die Börse weitergeleitet, wird der Verkaufsauftrag unmittelbar zum bestmöglichen Preis ausgeführt.

Dies bedeutet, dass ein Käufer gesucht wird, der die gleiche Stückzahl an Wertpapieren zum augenblicklich höchsten erzielbaren Preis kaufen will.

Das Problem dabei: Bei wenig liquiden Werten findet sich oft keine Gegenseite, die bereit ist, einen hohen Preis zu bezahlen.

Da der mit dem Orderzusatz „bestens“ versehene Auftrag an keinerlei Bedingungen (ohne Limit) geknüpft ist, akzeptiert der Verkäufer damit de facto auch jeden anderen Preis.

Ein Beispiel: Der Kurs der XY AG steht derzeit bei 33,50 €. Der Anleger gibt einen Auftrag zum Verkauf von 100 Stück Aktien dieser AG mit dem Orderzusatz „bestens“ an die Börse.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Aktuell sind Käufer jedoch nur bereit, für 100 Stück dieser Aktien 33,40 € zu bezahlen, so dass die Order unmittelbar zu 33,40 € ausgeführt wird.

Die beim Aktienverkauf „bestens“ ausgeführten Aufträge werden auch „Market-Orders“ genannt, da diese sofort und ohne Kurslimit am Markt ausgeführt werden.

Aktienverkauf „bestens“: Vor- und Nachteile

Der Vorteil beim Aktienverkauf „bestens“ ist der, dass die Order unmittelbar und sofort am gleichen Tag ausgeführt wird.

Die verkauften Wertpapiere tauchen damit in der Regel am nächsten Tag schon nicht mehr im Depot auf.

Verzeichnet die Aktie am nächsten Tag dann einen Kurseinbruch, ist der Anleger die Papiere los und verzeichnet keine Gewinneinbußen oder Verluste mehr.

Mehr zum Thema: Gewinne bei Aktien richtig sichern

Der Nachteil beim Aktienverkauf „bestens“ ist, dass der Verkäufer unter Umständen einen schlechteren Kurs als den aktuellen akzeptieren muss.

Dies kann sich insbesondere bei wenig liquiden Werten, die kein großes Handelsvolumen aufweisen, negativ auswirken.

Börsenprofis raten zu Aufträgen mit Limitzusatz

Darum empfehlen Börsenprofis, jeden Auftrag mit einem Limit zu versehen. Im Gegensatz zum Aktienverkauf „bestens“ gibt der Verkäufer hierbei ein Limit an, zu welchem Kurs die Papiere verkauft werden sollen.

Mehr zum Thema: Aktienverkauf ohne Limit ist selten sinnvoll

Ein Beispiel: Der Kurs der XY AG steht bei 34,50 €. Der Verkäufer will für seine Wertpapiere 35 € erzielen und platziert daher eine Verkaufsorder mit einem Limit von 35,00 € am Markt.

Erreicht das Papier diese Marke, wird es schließlich verkauft.

Der Vorteil der Limit-Order: Der Anleger läuft nicht Gefahr, einen für ihn ungünstigen Kurs zu erhalten, da der Verkauf an das Limit gebunden ist. Dies kann vor allem bei marktengen Werten von großem Vorteil sein.

Der Nachteil der Limit-Order: Es besteht keine Garantie, dass der Aktienverkauf am selben Tag ausgeführt wird. Es kann sogar Wochen und Monate dauern, bis der Kurs die gewünschte Marke erreicht.

Daher sollte der Anleger das Limit nicht zu weit vom aktuellen Kurs entfernt legen, wenn die Papiere verkauft werden sollen.

25. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands