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All-in-Fee: So zahlen Sie weniger Steuern

Lassen Sie Ihr Vermögen von einer Bank verwalten, kann weniger Abgeltungssteuer anfallen. Entscheidend dafür ist, dass eine „All-in-Fee“ vereinbart worden ist, die auch die Transaktionskosten umfasst.

All-in-Fee: Bundesfinanzministerium mit Klarstellung

Als steuerbegünstigt galten bereits Verträge, in denen die verwaltende Bank über Transaktionen entscheidet. Das gilt jetzt auch für Fälle, in denen Wertpapierorders unter dem Vorbehalt der Kundenzustimmung stehen. Das hat das Bundesfinanzministerium mit Schreiben vom 1. April an die Banken klargestellt.

Die Folge: Ist eine Pauschalgebühr (All-in-Fee) vereinbart, darf die Hälfte hiervon steuermindernd berücksichtigt werden. Die vermögensverwaltende Bank behandelt die Gebühr so wie einen mit Verlust realisierten Verkauf. Das Minus kann mit Zinsen, Dividenden oder Kursgewinnen verrechnet werden.

15. Mai 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Dr. Erhard Liemen. Über den Autor

Dr. Erhard Liemen ist Chefredakteur verschiedener, international renommierter Informationsdienste. Seit 1996 betreut er den angesehenen und erfolgreichen Dienst "Der Deutsche Wirtschaftsbrief".