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Allianz erstaunlich robust: Warum trotz Niedrig-Zinsen die Gewinne sprudeln

Hoffentlich Allianz-versichert? Das war einmal. Inzwischen muss es heißen: Hoffentlich Allianz-Aktionär.

Denn das Unternehmen bietet seinen Investoren mittlerweile z. T. größere Gewinn-Chancen als seinen klassischen (Privat-)Kunden.

Dass die Sparte der Lebensversicherungen seit Jahren vor sich hin darbt, ist längst kein Geheimnis mehr.

Die anhaltende Niedrigzins-Phase hat einem der Lieblings-Modelle der deutschen Altersvorsorge ziemlich zu schaffen gemacht.

Daraus macht auch die Allianz keinen Hehl, die ihren Lebensversicherungs-Kunden für das Jahr 2016 inzwischen nur noch eine Gesamt-Verzinsung von 3,7% anbietet und zugleich offen über die niedrigen Zinsen klagt.

Schlechte Nachrichten für Kunden – nicht für Aktionäre

Was den Inhabern der Policen zu denken geben sollte, braucht indes die Anleger nicht zu sehr zu kümmern.

Denn obwohl das Geschäft mit Lebensversicherungen nach wie vor rund 30% zum Unternehmens-Gewinn beisteuert, sind für Deutschlands größten Versicherungs-Konzern längst auch andere Sparten äußerst lukrativ:


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Das Stichwort Sachversicherungen findet sich in nahezu allen Analysten-Kommentaren. Kfz- und Haftpflicht-Versicherungen trugen im letzten Quartal 2015 nicht unerheblich zum nach wie vor üppigen operativen Gewinn bei.

Hier trumpft die Allianz zudem mit ihrem etablierten Namen auf, denn dadurch ist sie nicht nur bei Privatkunden, sondern auch bei Unternehmen äußerst gefragt.

Um sich beim Traditions-Konzern versichern zu lassen, greifen einige größere Konzerne auch schon mal tiefer ins Budget: Die Allianz konnte in diesem Bereich ihre Gewinne zuletzt ausbauen.

Allianz-Aktie nach wie vor heißbegehrt

Und auch bei Anlegern ist das Papier heißbegehrt:

Die Allianz-Aktie zählt zu den meistgekauften in Deutschland, und sie präsentiert sich seit Jahren stabil – allen Widrigkeiten an den Finanzmärkten zum Trotz, die das Unternehmen prinzipiell in kleinere bis mittlere Schwierigkeiten bringen könnten.

Denn die Allianz ist durchaus selbst an den Kapitalmärkten aktiv. Einen Wettbewerbs-Vorteil gegenüber der Konkurrenz hat sie dabei durch ihr hohes Eigenkapital.

Ab dem Jahr 2016 ist das Voraussetzung dafür, dass Versicherer sich überhaupt selbst an Aktien-Geschäften beteiligen dürfen – für die Allianz kein Problem.

Ganz im Gegenteil: Sie konnte in den letzten Jahren bereits deutlich profitieren durch die Rally an den Aktienmärkten.

Dass ihr eigener Kurs ebenfalls gut dasteht, verdankt das Unternehmen nicht zuletzt seiner Dividenden-Politik.

50% des Gewinns werden an die Anteilseigner ausgeschüttet – kein Wunder also, dass das Papier bei Anlegern äußerst begehrt ist.

Es winkt gleich ein doppelter Gewinn, sowohl durch die solide Kurs-Entwicklung als auch durch die ebenso zuverlässige wie üppige Gewinn-Beteiligung.

Analysten sehen weiteres Potenzial

Analysten jedenfalls sehen keinen Grund, an der Allianz und ihrer Stärke zu zweifeln. Sie empfehlen das Papier überwiegend zum Kauf und sehen zudem weiteres Kurs-Potenzial:

Die zuletzt für rund 156 € gehandelte Aktie könnte jüngsten Studien zufolge auf 180 bis 198 € ansteigen.

Im Jahresverlauf 2015 behauptet sich der Chart jedenfalls deutlich robuster als der DAX:

Während das Plus des Leitindex auf mittlerweile gerade einmal 5% zusammengeschrumpft ist, behauptet der Versicherungs-Konzern einen Gewinn von 15% seit Anfang Januar 2015.

2015-12-14 Allianz

1. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.