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Allzeithoch-Effekt: Machen Sie damit Mega-Kursgewinne

Vielleicht haben Sie ja schon selbst eine solche Erfahrung gemacht?

Sie investieren in eine Aktie, die jüngst Furore gemacht hat und von der sich diverse Experten auch in den kommenden Monaten eine steile Aufwärts-Entwicklung versprechen.

Doch kaum dass Sie eingestiegen sind, fällt die Aktie im Kurs zurück. Ihre gerade aufgebaute Position liegt schon nach kurzer Zeit im Verlust.

Noch übler jedoch: Nach einigen Wochen stellen Sie beim Blick auf den Chart fest, dass Sie die Aktie ganz offensichtlich nahe einem Zwischenhoch gekauft haben.

Daraufhin treffen Sie eine folgenschwere Entscheidung:

Falsche Entscheidung: Kursverluste aussitzen

Da der Aktie weiterhin vielversprechende Zukunfts-Perspektiven bescheinigt werden, bleiben Sie investiert und „sitzen den Verlust erst einmal aus“.

Woche für Woche schauen Sie in Ihrem Depot nach der vermeintlichen „Wunderaktie“.

Allerdings: Sie entdecken stets nur ein dickes Minus – Woche für Woche, Monat für Monat.

Irgendwann keimt in Ihnen die Erkenntnis, dass es mit dieser „Wunderaktie“ wohl nichts mehr werden wird und Sie beschließen:

Sobald sich dieser inzwischen zur „Schrott-Aktie“ avancierte Wert nur halbwegs wieder Ihrem Kaufkurs annähert, fliegt er achtkantig aus Ihrem Depot.


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Und tatsächlich:

Vorbote von Mega-Kursgewinnen: Verlust-Begrenzung

Endlich, endlich ist der Tag gekommen: Sie verkaufen die ehemalige „Wunderaktie“ mit einem kleinen Verlust und sind erleichtert, noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein.

Als Sie indes wenige Wochen später noch einmal nach der Aktie schauen, trifft Sie der Schlag: Die „Wunderaktie“ notiert weit über Ihrem ehemaligen Kaufkurs!

Es ist einfach nur grausig: Nun hat die Aktie endlich das gemacht, was Sie sich schon bei Ihrem Kauf erhofft hatten – ABER SIE SIND NICHT MEHR DABEI!

Der Allzeithoch-Effekt

Die Geschichte, die ich Ihnen soeben erzählt habe, erleben börsentäglich zigtausend Anleger. Ich nenne das den „Allzeithoch-Effekt“!

Denn: In dem Moment, in dem eine Aktie ein neues Rekordhoch erreicht, befinden sich ALLE Aktionäre im Gewinn.

Kurz bevor das geschieht, verkaufen jedoch zahlreiche Anleger ihre Anteile aus der eingangs geschilderten Motivation heraus: Nämlich einen lange gehaltenen Verlustträger endlich aus dem Depot werfen zu können.

Erst wenn dieses – oftmals massive – Verkaufs-Angebot von den Käufern absorbiert worden ist, wird der Weg zu einer neuen historischen Bestmarke frei. Doch dann geschieht häufig etwas Eigenartiges:

Das Kurs-Katapult: Verschiebung der Angebot-Nachfrage-Relation

Der Kurs dieser Aktie explodiert förmlich! Und das ist das Ergebnis einer plötzlich verschobenen Angebots-Nachfrage-Relation:

Wurde der Kursanstieg zunächst noch von dem hohen Angebot der „Verlust-Begrenzer“ ausgebremst, fällt dieses nach dem Absorbieren und dem Anstieg auf ein neues Allzeithoch (alle Aktionäre im Gewinn!) weg.

Die Nachfrage erhöht sich nun jedoch noch i. d. R., denn das neue Rekordhoch und die Aussicht auf Kursgewinne ziehen die Aufmerksamkeit neuer Käufer-Schichten auf sich.

Monster Beverage: Das Monster-Beispiel des Allzeithoch-Effekts

Ein besonders spektakuläres Beispiel dieses Allzeithoch-Effekts erlebte die Aktie von Monster Beverage (Ticker: MNST): Im Jahr 2002 brachte der Getränke-Hersteller seinen „Monster Energy Drink“ auf den US-Markt.

Bis dahin hatte das Unternehmen v. a. auf natürliche Fruchtsäfte gesetzt. Der Monster Energy Drink mit den Zusätzen Taurin und Guarana sowie Vitamin B12 war der erste Energy Drink ohne „künstliche Zusatzstoffe“.

Die Strategie von Monster Beverage war, für den gleichen Preis doppelt so viel Monster Energy Drink zu verkaufen wie der Marktführer Red Bull.

Heute ist Monster Beverage dank dieser Strategie der größte Konkurrent von Red Bull und vertreibt seine Energy Drink-Palette weltweit.

Der nachfolgende Chart spiegelt den Siegeszug der Monster Beverage-Aktie wider, die bis 2012 noch unter dem Namen „Hansen Natural“ firmierte:

monster beverage-17-08-2016

Monster Beverage Corp. und der Allzeithoch-Effekt

Allzeithoch-Effekt-Verstärker: Die Basis-Bildung

Die Kursgrafik zeigt den Allzeithoch-Effekt (blauer Kreis), der den Kurs der Aktie in nur 33 Monaten um +6.191% in die Höhe katapultierte!

Bei Monster Beverage kam indes noch ein weiterer Effekt zum Tragen: Die Aktie bildete von Oktober 2001 bis Juli 2003 eine Basis in Gestalt einer Seitwärts-Bewegung aus (grünes Rechteck).

Eine solche Chart-Formation lässt den Aufbruch in völlig neue Kursdimensionen regelmäßig zu einer Kursexplosion mutieren.

17. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.