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Alternative Investmentfonds (AIF): Privatanleger aufgepasst

Geschlossene Fonds werden von Anlegern als risikoreicher eingestuft als Offene Investmentfonds. Nach der Finanzkrise 2008, als gerade auch diese Finanzprodukte in das Zentrum der Kritik gerieten, entschloss sich die Branche, Geschlossene Fonds in Alternative Investmentfonds (AIF) umzubenennen.

Per Definition zählen zu den AIF neben den klassischen Geschlossenen Fonds beispielsweise aber auch Hedgefonds und Unternehmensbeteiligungen, die nicht öffentlich gehandelt werden (private equity). Darüber hinaus gehören Investmentfonds, die in Optionen und Futures investieren wie z.B. Managed Futures  und die so genannten Credit Fonds, zu den AIF.

AIF Fonds – neuer Name, altbekannte Risiken

Die größte Gruppe der AIF sind die Geschlossenen Fonds. Derartige Finanzprodukte investieren oft in einzelne Projekte wie Einkaufszentren, Holzplantagen, Containerschiffe oder Kinofilme. Nachdem in der Finanzierungsphase Kapital von Anlegern eingesammelt wurde, folgt die so genannte Betriebsphase.


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Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass in diesem möglicherweise sehr langen Zeitraum (bis zu 30 Jahren) von den Investoren meist keine Anteile an die Fondsgesellschaft zurückgegeben werden können. Der rechtliche Status eines Geschlossenen Fonds entspricht etwa dem einer stillen Beteiligung.

Die Konzentration auf nur ein Projekt erhöht das Risiko der Anleger in besonderem Maße. Wenn dieses eine Projekt nicht den gewünschten Erfolg zeigt und eventuell sogar komplett scheitert, ist normalerweise das gesamte angelegte Kapital der Anleger verloren. Und wegen der sehr langen Betriebsphase, in der die Anteile in der Regel nur am so genannten Zweitmarkt mit Abschlägen abgegeben werden können, müssen Anleger über ein sehr großes Durchhaltevermögen verfügen.

Ein weiteres großes Problem von Geschlossenen Fonds ist die fehlende Kostenkontrolle. Welch ein Anleger kennt schon die marktüblichen Betriebskosten eines Supertankers oder die eines Bürohochhauses in New York? Daneben weisen Geschlossene Fonds oft sehr hohe Vertriebskosten aus, die sich auf bis zu 20 % der Anlagesumme belaufen können.


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Seit 2013 gibt es offene und geschlossene AIF

Im Jahr 2013 hat die Europäische Kommission die Alternativen Investmentfonds in offene und geschlossene AIF unterteilt. Vereinfacht ausgedrückt sind AIF als offen zu betrachten, wenn diese auch während der Betriebsphase Anteile auf Ersuchen eines Anteilseigners zurückgekauft oder zurückgenommen werden. Dies soll davon unabhängig sein, ob die entsprechenden Rechte wenigstens einmal pro Geschäftsjahr ausgeübt werden dürfen oder nicht.

Bislang ist aber noch nicht abschließend geklärt, in welcher Weise der Begriff „Rücknahme-Recht” im Sinne der Verordnung in der Praxis umgesetzt werden sollte. Auch diesen Aspekt sollten potentielle Anleger von AIF Fonds im Auge behalten.

In erster Linie gehören zur Anlageklasse AIF Fonds oder Alternative Investmentfonds die Finanzprodukte, die früher als Geschlossene Fonds bezeichnet wurden. Geschlossene Fonds sind aus verschiedenen Gründen für Privatanleger weniger geeignet, da sich die Beurteilung der damit verbundenen Risiken sich als außerordentlich schwierig gestalten kann.

15. Februar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.