Gegenüber gestern haben wir die Palette der Silberinvestitionen erweitert.
Wer hohe Rendite einfahren möchte, hat neben Discountern diese Chance:
Sie können jetzt auch Hebelzertifikate kaufen. Das heißt:
Wenn der Silberpreis um 1% steigt, würde ein Hebelzertifikat mit dem Faktor drei etwa um das Dreifache steigen. Das Angebot ist groß, wichtig bleibt bei der Auswahl jedoch der möglichst große Abstand zur so genannten „Knock-Out-Schwelle“.
Sinkt der zugrunde liegende Kurse auf diesen Wert, wird ein solches Zertifikat bis auf einen steuerlich wichtigen Erinnerungspreis wertlos. Das bedeutet, dass Sie eine besonders niedrige Schwelle benötigen.
Mit einem solchen Hebel-Zertifikat ist sogar der Mix zu einem Discount-Zertifikat auf Silber, wie gestern vorgestellt, sinnvoll. Die Rendite kann besser sein als bei einem Direkt-Investment.
Kombination mit Discounter sinnvoll
Ein Discount-Zertifikat haben wir Ihnen gestern empfohlen. Die mögliche Rendite liegt bei knapp 12% - bezogen auf den Zahlungstermin Ende Dezember 2012. Solange der Kurs unter 37,50 bleibt, werden Sie mit dem Titel mehr Geld verdient haben als das Direktinvestment bringen kann. Aber:
Das Ergebnis lässt sich durch die genannte Kombination steigern.
- Der Hebel eines Zertifikats der Deutschen Bank liegt bei ungefähr 3.
- Steigt der Kurs von Silber bis Ende Dezember um 5% auf knapp 36, würden Sie mit dem Discounter knapp 12% gewinnen. Zusätzlich bringt dann das Hebelzertifikat etwa 15%.
- Wenn Sie beispielsweise 50:50 mischen, würde die Performance schon bei 13,5% liegen.
- Steigt der Silberpreis aber um 10%, bleibt es bei 12% mit dem Discounter. Das Hebelpapier aber steigt Ihren Gewinn um 30%, so dass Sie im Mittel bei gut 20% landen würden.
Im Verlust sind Sie mit dieser Kombination nur dann, wenn es stärker nach unten geht. Eine direkte Silberinvestition bringt auch nur dann mehr Geld, falls der Silberpreis stark auf über 45 Euro (etwa) steigt. Dann wäre die Performance des Discounters zu gering.
Das Hebelzertifikat kann dann bei einer 50:50-Aufteilung die verpassten Gewinne nicht vollständig kompensieren.
GeVestor meint: Daher ist eine solche Kombination, so ungewöhnlich sie erscheinen mag, eine interessante Alternative.
Der Hebel eines „Wave“-Zertifikats wie hier von der Deutschen Bank sowie die Sicherheit bei Discountern sind zusammengenommen bei nicht-extremen Ausschlägen des Silberpreises bestens.
Achtung: Sie können je nach Sicherheitseinstellung andere Mischungen wählen. Wegen der kurzen Laufzeit kann sogar ein höherer Hebel-Anteil lukrativ sein. Wer ganz sicher gehen möchte, den verweisen wir erneut auf die Möglichkeit, physisch zu investieren. Denn:
Physische Investments wie Barren haben keine Laufzeit und sind im Zweifel staatlichen Stellen auch nicht bekannt. Sie können Silber sowohl im Ausland lagern als auch zu Hause in den Wohnzimmerschrank legen - die Hausratversicherung könnte sogar helfen.


