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Altersvorsorge bei Selbstständigen: Tipps mit Checkliste

Die Altersvorsorge für Selbstständige ist in Deutschland in dauernder Gefahr.

Dies verschweigen Medien und vor allem die Politik zwar gerne und hartnäckig, aber die Altersarmut trifft vor allem diejenigen, die nicht in die staatlichen Systeme eingezahlt haben.

Denn: Mindestabsicherungen wie bei Renten bestehen oft nicht, wie uns Praxisbeispiele zeigen. Daher unsere Hinweise für zahlreiche Nutzer unserer Seite.

Gefahr: Altersarmut bei Selbstständigen statt Altersvorsorge

Die Altersvorsorge Selbstständiger ist in Deutschland fast ungeregelt – bezogen auf ein einheitliches System. Wer ständische Versicherungen hat, Anwälte, Künstler oder Journalisten, Architekten etwa, zahlt dort ein und kann wie staatlich Versicherte Renten beziehen.

Wer diese Chance nicht hat,  muss sich in aller Regel selbst um seine Altersvorsorge kümmern. Sie haben keinen automatischen Anspruch auf Rentenein- und damit auch -auszahlungen. Vielmehr sind Sie wie bei der Krankenversicherung in der Regel auf sich allein gestellt.

Versicherungsunternehmen bieten daher „freiwillige“ Renteneinzahlungen an. Fondssparverträge unter unterschiedlichen Begriffen wie „Fondsgebundene Rentenversicherungen“ oder „Fondsgebundene Lebensversicherungen“.

Alle Zahlenwerke zeigen, dass gerade Selbstständige diese Form von „kapitalbildenden“ Verträgen in der Not der fehlenden Beratung ergriffen haben.

Bestehende Systeme: zu wenig Rendite

Da aber die spätere Rente dann von den auflaufenden Renditen abhängt, lohnt der Blick: die Verträge bringen seit vielen Jahren um die 4% bis 5% Überschussbeteiligung. Faktisch, nach Abzug aller Kosten, bleiben gut 3% auf die eingezahlten Prämien.

Damit ist die Inflationsrate abgedeckt, mehr nicht. „Ansparen“ für eine spätere Rente findet nicht statt. Selbstständige haben in späteren Jahren dann nur noch ein Recht: die staatliche Unterstützung in Form der früheren Sozialhilfe.

Ob die sich in einigen Jahren „Hartz IV“ nennt oder unter anderen Bezeichnungen läuft, spielt keine Rolle.

Der Kern bleibt: staatliche Minimalunterstützung. Schon jetzt aber greift der Staat bei anderen Sparmaßnahmen zu. Wenn Sie Geld – wie oft vorgeschlagen – einfach nur sparen, werden Sie auch als Selbstständiger stets Abgeltungssteuer auf Zinsen und Erträge zahlen müssen. Daher ist die Altersvorsorge in ständiger Gefahr.

Ein Gegenmodell sind einzig „Investments“.

Investment-Checkliste

Wer als Selbstständiger auch in die Altersvorsorge investiert, wird relativ schnell geeignete Lösungen finden.

  • Unternehmensbeteiligungen: Aktien sind ideal, da Sie als Selbstständiger auch hier als Langfristinvestor bis zum Verkauf steuerbefreit die Altersvorsorge aufbauen.
  • Über Immobilien: wer rechtzeitig investiert, kassiert spätere Verkaufsgewinne steuerfrei.
  • Wer Immobilien als Rente nutzen möchte, kann diese auch „verrenten“. Banken bieten Modelle mit Wohnrecht an.
  • Auch Kleinbeträge können Sie regelmäßig „investieren“. Fondssparpläne auf Aktien mithilfe von ETF-börsengehandelten Fonds sind das richtige Instrument – als Alternative zu Lebensversicherungen.

GeVestor.de meint: Nur mit diesen Anlageformen schaffen Sie netto höhere Renditen als nach Inflation bei Versicherern oder Anleihe-Investitionen bis hin zu normalen Geldkonten bleibt.

Nur dann entgehen Sie der staatlichen „Fürsorge“. Nur darin besteht langfristig die Chance, mehr vom Risiko Selbstständigkeit zu haben als Angestellte aus dem Berufsleben mit sinkenden Renten haben werden.

Ansonsten ist die Altersvorsorge gerade für Selbstständige stets in Gefahr: die „Fürsorge“ droht – als Langfristaussicht unserer Meinung nach trübe.

14. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.