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Altersvorsorge: Wie Sie richtig in die Zukunft investieren

Es ist auch heute noch so, dass Arbeitnehmer gemeinsam mit dem Arbeitgeberanteil eine staatliche Altersvorsorge finanzieren. Aber: Dieses Modell der Altersvorsorge ist nicht mehr aktuell. Ohne eine arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge steht selbst die Basissicherung für die Zeit nach dem Arbeitsleben regelrecht in den Sternen.

Die Beiträge, die außerhalb einer arbeitnehmerfinanzierten Altersvorsorge eingezahlt werden, werden spätestens in ein paar Jahren viel zu wenig sein, um die Monate des Ruhestands davon zu bestreiten.

Schon bei einem kleinen gesundheitlichen Zwischenfall, der dem Versicherten selbst Zahlungen abverlangt, sieht es schlecht aus mit der Rente. Dafür gibt es schon heute erschreckend viele Beispiele, die Politiker zwar öffentlich verurteilen und beklagen, aber eben aufgrund der staatlichen Sozialpolitik von heute nicht mehr ändern können.

Arbeitgeber bieten die Chance, in zusätzliche Altersvorsorge zu investieren

Noch immer klingt der Satz „die Renten sind sicher“ aus den späten 1980er in den Ohren der Bürger. Nur wahr ist das Statement heute eben nicht mehr.

Das haben auch viele Arbeitgeber verstanden, die ihren Mitarbeitern die Chance bieten in zusätzliche arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge zu investieren. In den meisten Fällen wird dies auch durch Zuzahlungen durch die Arbeitgeber gefördert.

Arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge: Bundesrepublik bietet Subventionsmodelle an

Trotz dieser Tatsache zögern der monatlichen Kosten für die Beiträge wegen viele Arbeitnehmer, in die arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge einzuzahlen.

So sah sich einmal der Gesetzgeber auf den Plan gerufen.

Durch die Einführung von Ansätzen wie der Riester-Rente oder dem Modell „Rürup“ will der Staat mit Subventionen die Verbraucher auf den sicheren Weg geleiten. Auf diese Weise ergab sich für die Arbeitnehmer die Möglichkeit, eine ganze Zeit lang auch rückwirkend Gelder vom Staat als Bonuszahlungen zu erhalten.

Arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge: Eine Entscheidung für das Leben

Gerne wird nun auch die Lebensversicherung als arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge genutzt, um später nicht auf hohem Niveau klagen zu müssen, ohne noch etwas an der persönlichen Finanzlage ändern zu können.

Wie immer wenn es um Versicherungen und Policen geht, hilft es den Berufstätigen, rechtzeitig die Pläne auf den Weg zu bringen. Hinzu kommt die Bedeutsamkeit, sich vor dem Abschluss der Police für die arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge zu informieren, unter welchen Umständen welche Renditen zu erzielen sind.

Noch wichtiger ist es allerdings, die Ausstiegsmöglichkeiten im Falle der arbeitnehmerfinanzierten Altersvorsorge zu prüfen. Sich einmal zu entscheiden, kann dazu führen, dass beim Wechselwunsch die Zuzahlungen des Gesetzgebers zurück erstattet werden müssen. Diese Rückzahlungen sind dann vereinzelt auf einmal fällig, diese Summen hat kaum jemand auf der sprichwörtlichen hohen Kante.

Die arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge ist also in den meisten Fällen eine Entscheidung fürs Leben, die gut durchdacht und ausgewählt sein sollte.

Später im Internet oder der Fachpresse bessere Investitions-Modelle zu finden, bedeutet nicht zwingend, diese auch wahrnehmen zu können. Lieber zweimal die Unterlagen prüfen, als eine mangelhaft vorbereitete Altersvorsorge abzuschließen.

9. August 2008

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Annette Bauer
Von: Annette Bauer.