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Altgoldpreise: Scheideanstalt als Ihr Ansprechpartner Nummer Eins

Vorsicht: Wer meint, die Altgoldpreise seien beim Juwelier um die Ecke korrekt, der irrt. Die beanschlagten Goldpreise sind oft zu gering.

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten wie diesen fragen Viele nach bleibenden Werten – und setzen auf Gold.

Die Folge: Goldhändler können sich derzeit vor der Nachfrage nach Barren und Münzen kaum retten. Andererseits haben Verkäufer den letzten Preisanstieg dazu genutzt, sich von Altgold zu trennen.

Altgoldpreise beim Juwelier: Nur grobe Schätzung

Der Juwelier arbeitet meist mit einfachen Methoden, um die Echtheit von angebotenem Altgold zu prüfen. Eine exakte Bestimmung des tatsächlichen Goldgehalts ist mit solchen Verfahren jedoch nicht möglich.

Es bleibt also nur die Schätzung, und die wiederum hat teils gewaltige Sicherheitsabschläge zur Folge.

Altgoldpreise bei der Scheideanstalt: Genaue Prüfung

Besser fahren Sie meist, wenn Sie Ihr Altgold einer sogenannten Scheideanstalt verkaufen, die es einschmilzt.

Mittels Spektrometer wird der genaue Goldanteil ermittelt und der entsprechende Gegenwert ausgezahlt. Enthalten Ihre Stücke Silber oder Platin, bekommen Sie – anders als beim Juwelier – auch dafür Geld.


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Krise treibt Preise: Goldbarren immer teurer

Steigende Preise auf Grund gestiegener Nachfrage kann gegenwärtig auch am physischen Goldmarkt beobachtet werden. Hier sind es die Schmelzen, die in der jüngsten Vergangenheit ihre Preise deutlich angehoben haben.

Die Kosten, die beim Umschmelzen von Altgold zu neuen Barren entstehen können, unterteilen sich in die so genannten Schmelz- und Formkosten.

Das Altgold wird mit Verunreinigungen und in unterschiedlichen Reinheitsstufen angeliefert.

Während des Schmelzprozesses wird das Gold raffiniert, das heißt die Schmelze trennt es von seinen minderwertigen Bestandteilen und isoliert am Ende das hochreine 999,9er Feingold.

Die dabei entstehenden Schmelzkosten sind somit ein immer anfallender Kostenblock, den weder die Anleger noch die Händler wesentlich beeinflussen können.

Anders verhält es sich mit den Formkosten. Sie entstehen durch das Gießen des gereinigten Goldes in neue Barren und sie sind sehr wohl von den Händlern zu beeinflussen bzw. von uns Anlegern zumindest teilweise zu vermeiden.

Bei kleineren Barren und Münzen erhalten Sie weniger Gold für Ihr Geld

Es liegt auf der Hand, dass ein Kilogramm Feingold, das beispielsweise in einen einzigen Kilogrammbarren gegossen wird, viel weniger Aufwand und damit geringere Kosten verursacht als die gleiche Menge Gold, die auf zehn 100 Gramm Barren verteilt wird.

Das gleiche gilt für die Münzproduktion. Auch hier ist es viel kostengünstiger einmal eine Münze mit einem Gewicht von einer Unze auszustanzen als zwei oder gar zehn kleinere Münzen zu einer halben oder einer 1/10tel Unze zu prägen.

Deshalb gilt die Faustregel: Je kleiner die Stückelung ist, desto höher fällt der von den Form- und Prägekosten verursachte Aufpreis auf den Kilogrammpreis aus. Dass kleinere Stückelungen teurer sind, ist keineswegs neu.

Doch nach den jüngsten Preisanhebungen der Schmelzen fällt der Preisunterschied inzwischen sehr deutlich aus.

Beim Gold kostet das Gramm bei Unzenware aktuell rund 23 Euro, während bei Kleinststückelungen wie den 1/10tel Unzen Barren rund 31 Euro für das Gramm zu zahlen waren.

Deshalb sollten Sie bei Ihren Käufen nicht nur auf den aktuellen Tageskurs achten, sondern auch darauf, was Sie das einzelne Gramm Gold in der jeweiligen Form kostet.

Vermeiden Sie überflüssige Kosten und erwerben Sie bevorzugt jene Form, bei der Sie das meiste Gold  für Ihre Euros erhalten.

28. April 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Dr. Erhard Liemen. Über den Autor

Dr. Erhard Liemen ist Chefredakteur verschiedener, international renommierter Informationsdienste. Seit 1996 betreut er den angesehenen und erfolgreichen Dienst "Der Deutsche Wirtschaftsbrief".