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Am Ende schnappt die Falle zu

Eine Absicherung muss im Crashfall greifen. Wenn sie das nicht tut, spiegelt sie Ihnen eine Pseudosicherheit vor.

Wenn es drauf ankommt, stehen Sie ggf. ohne Schutz da. Das kann Ihnen z. B. mit Optionsschein und Zertifikaten passieren, wenn sie damit Ihr Depot absichern.

Wie Sie „den Kursrückgängen trotzen“ schreibt Goldman Sachs im Titelthema „Depot-Absicherungsstrategien mit Hebelprodukten“ in seiner aktuellen Ausgabe „KnowHow – Ihr Goldman Sachs Anlagemagazin“.

Krisen bestimmen das Börsen-Geschehen

In dem Artikel gibt die Redaktion des Magazins eine kurze Einleitung.

Dabei streift der Bericht die Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008 / 2009 und erwähnt den Crash der Jahre 2000 bis 2003 mit dem Platzen der Dotcom-Blase (Crash der Technologie-Werte).

Schließlich macht der Bericht auf die aktuelle hohe Volatilität (Schwankungsbreite) der Kurse und auf die mit den Krisen verbundenen Risiken aufmerksam – alles richtig.

Absicherung ist wichtig und richtig

Ich stimme Goldman Sachs auch zu, wenn es heißt: „Anleger müssen einer solchen Entwicklung (Risiken, Anmerkung Rainer Heißmann) nicht tatenlos zusehen.“


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Dann wird die Absicherung eines Depots durch Optionsscheine und Zertifikate vorgestellt. Verschiedene Rechenbeispiele stellen die komplette bzw. teilweise Absicherung eines Depots dar und zeigen die Kosten der Absicherung.

Das entspricht auch meiner grundsätzlichen Empfehlung; ich empfehle Call-Optionen auf starke Aktien und sichere diese durch Put-Optionen auf Aktien-Indizes (DAX 30, Dow Jones, S&P 500 etc.) ab.

Die Falle

Am Ende des Berichts von Goldman Sachs folgt dieser korrekte Hinweis:

„Bei sämtlichen Hebelprodukten und Zertifikaten gilt es, neben den Kursrisiken auch das Emittentenrisiko zu beachten. Im Falle einer Insolvenz von Goldman Sachs kann es ebenfalls zum Totalverlust kommen.“

Damit verweist der Bericht auf eine ganze Seite im Magazin zum Thema Emittentenrisiko.

Absicherung muss im Crash greifen

Wenn der Emittent – hier: Goldman Sachs – insolvent wird, ist der Totalverlust der in entsprechende Papiere des Emittenten investierten Gelder möglich. Darüber hinaus ist natürlich auch die Absicherung schlagartig verloren.

Eine Absicherung muss im Crashfall greifen. Gerade dann wackeln auch Banken / Emittenten, denn der Wert der in der Bilanz stehenden Papiere bricht ein.

Das sowieso oft zu niedrige Eigenkapital sinkt dadurch auf eine kritische Größe.

Die Insolvenz der US-Großbank Lehman Brothers im Jahr 2008 hat das nachdrücklich aufgezeigt.

Am Ende schnappt die Falle zu

Genau dann, wenn die Absicherung am wichtigsten ist, versagt sie. Die Falle schnappt zu.

So richtig die grundsätzlichen Ausführungen des angesprochenen Berichts auch sind: Eine Absicherung, die im Falle des Falles nicht 100%ig sicher ist, ist wertlos.

Folglich eignen sich die Papiere von Emittenten nicht, um ein Depot wirklich sicher zu führen.

Nehmen Sie das Original

Wenn Emittenten Geschäfte mit ihren Anlegern tätigen, sichern sie sich ab – gut und richtig so. Wissen Sie, welche Art der Absicherung als Gegengeschäft die Emittenten nehmen?

Es sind Optionen an Terminbörsen (nicht zu verwechseln mit Optionsscheinen). Emittenten wissen, was gut ist, sie sagen es Ihnen nur nicht.

Meine Empfehlung: Greifen zu auch zum Original, zu der Strategie, die die Emittenten für sich selbst einsetzen. Sichern Sie Ihr Depot mit Optionen ab.

Dann sind Sie auf der sicheren Seite. Denn Optionen haben keinen Emittenten – und damit auch nicht das Totalverlust-Risiko durch Insolvenz eines Emittenten.

26. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.