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Amazon-Konkurrenz schläft nicht – 5 Aktien mit Potenzial

Amazon.com ist der unbestrittene Marktführer des Online-Handels. Kaum ein anderes Unternehmen hat den E-Commerce-Handel in den vergangenen Jahren so stark geprägt wie der Online-Händler aus Seattle.

Ursprünglich als Online-Buchhändler im Jahr 1994 gestartet, entwickelte sich Amazon.com immer mehr zu einem umfassenden Online-Kaufhaus, das nicht nur Bücher, DVDs und Elektronikgeräte, sondern inzwischen auch Lebensmittel anbietet. Mit dem breiteren Produktangebot stiegen auch die Umsätze und der Aktienkurs – ein Plus von 1.800% in 10 Jahren spricht für sich.

Dennoch rüstet die Amazon-Konkurrenz auf und versucht in Nischen oder in anderen geografischen Regionen die Oberhand zu behalten. Diese Amazon-Konkurrenz sollten Sie im Blick behalten:

1. Wal-Mart will mit Jet.com im Online-Handel punkten

Die amerikanische Wal-Mart Stores ist zwar der weltgrößte Einzelhändler, doch im Internet hinkt das Unternehmen Amazon.com deutlich hinterher. Wal-Mart konnte in 2015 seinen E-Commerce-Umsatz um rund 12% auf 13,7 Mrd. US-Dollar steigern, doch die Wachstumsraten haben sich seither weiter verlangsamt. Zum Vergleich: Amazon.com konnte seine Nettoerlöse in 2015 um 20 Prozent auf 107 Mrd. Dollar steigern.

Wal-Mart Stores muss also handeln, will der Händler nicht den Anschluss verlieren. Aus diesem Grunde schnappte sich Wal-Mart jüngst das schnell wachsende E-Commerce-Startup Jet.com für 3 Mrd. US-$. Jet.com soll Wal-Mart dabei helfen, jüngere Kunden (Millenials) anzusprechen. Das Besondere bei Jet.com: Je mehr Waren der Kunde in seinen virtuellen Einkaufswagen legt, desto stärker sinkt der Preis der Produkte.


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2. Zalando: Europas größter Online-Modehändler auf dem Sprung zur Technikplattform

Zalando hat als Europas führender Online-Modehändler seinen Platz in einer Nische gefunden und bietet Amazon.com in Europa bislang recht erfolgreich die Stirn. Mit einem kecken Marketingspruch (Schrei vor Glück) und dem kostenlosen Rückversand schaffte Zalando die Umsatzmarke von 3,0 Mrd. € zu überspringen. Langfristig will Zalando sogar die Umsatzmarke von 20 Mrd. € erreichen.

Denn künftig will Zalando nicht nur Schuhe und andere Kleidung verkaufen, sondern sich auch als Technologieplattform für Mode präsentieren. Neben über 150.000 Trend-Artikel will sich Zalando als Verkaufsberater für Modemarken in Szene und die eigene Kundschaft locken. Das Potenzial ist riesig, dürfte allein der Online-Umsatz mit Schuhen und Kleidung von rund 12 Mrd. € in 2015 auf rund 20 Mrd. € in 2020 klettern.

3. eBay: Online-Marktplatz will die Macht der Daten nutzen

Amazon.com hat den Online-Marktplatz eBay in den letzten Jahren deutlich abgehängt. Doch der Amazon-Konkurrent will sich nicht geschlagen geben. Mit einer neuen Strategie und einer verbesserten Webseite will eBay verloren gegangene Marktanteile zurückerobern.

Dabei setzt eBay auf strukturierte Daten, um Kunden ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten. Hierfür wurden bereits verschiedene Spezialisten (ExpertMaker, SalesPredict) übernommen. Ziel ist eine bessere Kategorisierung und Beschreibung der Produkte auf eBay, wodurch sich nicht nur Vorteile im Suchmaschinen-Ranking bei Google, sondern auch auf den eBay-Seiten selbst ergeben, was wiederum zu höheren Umsätzen führen soll.

4. MercadoLibre – der E-Commerce-Platzhirsch in Lateinamerika

MercadoLibre gilt als die „eBay Lateinamerikas“. Das Unternehmen betreibt einen gleichnamigen Online-Marktplatz sowie die Online-Zahlungsplattform MercadoPago. Trotz der zunehmenden Konkurrenz durch Amazon & Co ist MercadoLibre die führende E-Commerce-Plattform in Lateinamerika mit rund 160 Millionen registrierten Nutzern.


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Im Vergleich zu eBay wächst MercadoLibre deutlich schneller  – und dies trotz Rezession in Brasilien. Mit Mercado Envíos ist MercadoLibre inzwischen auch mit einem Bestellabwicklungsservice am Start, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

5. Alibaba Group: Amazon-Konkurrenz aus China

Am 11. November 2016 stellte der Amazon-Konkurrent Alibaba Group einen neuen Rekord auf. Am sogenannten „Singles Day“ – dem Shopping-Event des Jahres in China – setzte Alibaba an einem Tag 17,8 Mrd. US-Dollar um – damit wurde das Vorjahresergebnis (14,3 Mrd. Dollar) um 32% übertroffen.

Die Zahlen zeigen, wie schnell der noch junge E-Commerce-Markt in China wächst. Und Alibaba ist mit seinen verschiedenen Online-Plattformen Taobao, Tmall und dem Online-Zahlungsdienst Alipay omnipräsent. Alibaba kontrolliert rund 80% des chinesischen E-Commerce-Marktes und muss die Konkurrenz durch Amazon.com im Heimatmarkt nicht fürchten.

Vielmehr will Alibaba auch außerhalb Chinas stärker Fuß fassen. Hierfür hat sich Alibaba in 2016 für eine Mrd. US-$ die Kontrolle bei Lazada, der führenden Online-Shopping-Plattform Südostasiens gesichert.

Fazit: Für Anleger, die langfristig vom boomenden E-Commerce-Markt profitieren wollen, ist Amazon.com nach wie vor erste Wahl. Dennoch bieten insbesondere Zalando, MercadoLibre und Alibaba für Anleger noch Chancen, denn diese drei E-Commerce-Spezialisten geben in ihren jeweiligen Marktbereichen bzw. Regionen trotz der Amazon-Konkurrenz weiter den Ton an.

4. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands