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Anlageklasse: 3 Fonds unter der Lupe

Anleger haben die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Anlageklassen und müssen sich entscheiden, in welchem Bereich sie ihr Vermögen vermehren wollen.

Als Anlageklassen werden die verschiedenen Gebiete des Anlagemarktes bezeichnet, von denen es insgesamt vier gibt: Immobilien, Rohstoffe, Aktie und Renten. Jede Anlageklasse kann wiederum in verschiedene Kategorien unterteilt werden, die je nach Branche oder Land sortiert sein können.

In jeder Anlageklasse gibt es Fonds, die mehrere Werte bündeln

Über Fonds können Anleger in verschiedene Anlageklassen investieren. Dabei kaufen sie jedoch nicht nur einzelne Wertpapiere oder eigene Immobilien. Die Besonderheit von Fonds ist, dass viele Anleger Geld in einen gemeinsamen Topf werfen, mit dem dann ein großes Investment getätigt wird.

Fonds funktionieren dabei entweder offen oder geschlossen und sind in diversen Branchen angesiedelt. 3 Beispiele verdeutlichen die Funktionsweise von Fonds und wie innerhalb verschiedener Anlageklassen investiert werden kann.


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1. Immobilienfonds – offen oder doch lieber geschlossen?

Eine der beliebtesten Fonds-Arten sind Immobilienfonds. Bei einem geschlossenen Immobilienfonds legen Anleger ihr Geld mit vielen anderen über eine Fondsgesellschaft an, die davon zum Beispiel ein Immobilien-Großprojekt realisiert. Die Anleger profitieren dann von den Mieteinnahmen und erwirtschaften auf diese Weise ihre Rendite.

Bei einem offenen Fonds wird über die Investmentgesellschaft in viele verschiedene Immobilien investiert und Anleger erhalten dann anteilig die Mieteinnahmen und die Erlöse aus Verkäufen. Die Risiken sind bei geschlossenen Fonds meist höher, wenn die Bauprojekte scheitern. Bei offenen Fonds ist das Risiko geringer, die Rendite allerdings auch.

Immobilien sind eine beliebte Anlageklasse und über die Investition in einen Immobilienfonds können Anleger ihr Investment etwas breiter streuen.

2. Aktienfonds – mehr Risiko, mehr Ertrag?

Aktienfonds sind die klassische Wahl, wenn es um die Investition in Fonds geht. Bei einer Investition in Aktienfonds können Anleger auf diese Weise nämlich von den Renditen und Dividenden vieler Unternehmen profitieren, ohne selber eigene Anteile zu halten.

Aktienfonds werden von Fondsmanagern betreut, die darüber entscheiden, welche Wertpapiere ge- und verkauft werden. Aktien sind grundsätzlich eine beliebte Anlageklasse, gelten aber auch als riskant. Über Fonds kann das Risiko breiter gestreut werden, da in viele verschiedene Branchen und Märkte gleichzeitig investiert werden kann und das auch schon mit kleinen Beträgen.

3. Rentenfonds – die sichere Variante

In Rentenfonds zu investieren bedeutet, in festverzinsliche Wertpapiere wie zum Beispiel Pfandbriefe oder Anleihen zu investieren. Die Laufzeiten und Renditen sind dabei meist schon im Vorfeld festgelegt, was diese Investition planbar macht.

Renten gelten als eine sehr sichere Form der Geldanlage, bringen allerdings auch nur wenig Rendite. Für Anleger, die sich konstante Erträge wünschen, sind Rentenfonds das richtige. Durch die Bündelung verschiedener Werte in einem Fonds werden häufig etwas bessere Renditen erzielt als bei der Investition in einzelne Pfandbriefe oder Anleihen.

Welcher Fonds der Richtige ist

Immobilien gelten grundsätzlich als relativ sicheres Investment, weshalb der richtige Immobilienfonds gute Erträge bieten kann. Ein Vergleich verschiedener Angebot und ein Blick auf die Fonds-Renditen der letzten Jahre ist aber unerlässlich, bevor Anleger in einen Immobilienfonds investieren.

Für Aktien- und Rentenfonds gilt das gleiche. Rentenfonds gelten aufgrund der Festverzinslichkeit der Rentenpapiere als sehr sicher, die Rendite ist allerdings häufig mäßig, weshalb Anleger hier den genauen Ertrag im Verhältnis zur Investition und Laufzeit abwägen sollten. Aktienfonds können gute Renditen erzielen, bergen aber auch Risiken. Hier lohnt sich häufig ein breit gefächerter Fonds, der das Risiko streut.

30. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.