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Anlagemöglichkeit: Börsengehandelte Immobilien-Investments

Im folgenden Beitrag wollen wir auf Investitionsmöglichkeiten in das sogenannte Betongold – also Immobilieninvestments – eingehen, die auch ohne sechs- oder siebenstellige Beträge möglich sind und Sinn machen.

Ein wichtiger Grund, warum viele Menschen sich für Investitionen in Immobilien interessieren, ist die Angst vor Inflation.

So haben beispielsweise rund 30% der Deutschen Angst vor einer Geldentwertung (Inflation). Diese Angst ist auch berechtigt. Denn laut des Statistischen Bundesamts ist das Preisniveau in den vergangenen 3 Jahren um 4,4% gestiegen.

Bei einzelnen Gütergruppen liegt die Preissteigerung sogar deutlich darüber. Und die „Gelddruck-Orgien“ der Notenbanken werden sich auch irgendwann rächen.

Die 5 Pluspunkte im Überblick

Eine Lösung des Kaufkraftverlust-Problems finden Sie an der Börse: dividendenstarke Immobilien-Aktien. Diese Anlageklasse bietet Ihnen gleich 5 Pluspunkte:

1) Hohe Dividenden-Renditen von 3 bis 5% sorgen dafür, dass auch nach Abzug der Inflationsrate ein echter Vermögenszuwachs erfolgt.

2) Immobilien besitzen zwar keinen hundertprozentigen Inflationsschutz, schützen Ihr Vermögen aber besser als Zinspapiere.

3) Während einzelne regionale Immobilienmärkte überbewertet sind (Metropolen wie München), notieren einige börsennotierte Immobilien-AGs noch immer unter dem Substanzwert (Immobilienvermögen abzüglich der Schulden). Vereinfacht gesagt: Sie investieren 80 Euro und erhalten Immobilien-Substanz für 100 Euro.


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4) Da große Immobilien-Einheiten größere Gewinne abwerfen (Skaleneffekte), wird es in der Branche weitere Übernahmen geben. Aktionäre können sich auf attraktive Übernahme Prämien freuen.

5) Nicht jeder Anleger und Sparer kann sich eine eigene Immobilie leisten, die oft mehrere 100.000 Euro kostet. Immobilien-Aktien (und REITs) sind schon ab einer vierstelligen Anlagesumme interessant.

Fazit: Wenn Sie Anlagemöglichkeiten suchen, die Renditen oberhalb der Inflationsrate bieten und im Falle von Währungsturbulenzen Ihr Vermögen schützen, können Sie qualitativ hochwertige Immobilien- Aktien (oder REITs) in Ihr Depot legen.

Immobilien-Investments: Stärken und Schwächen

Bislang haben wir Ihnen vor allem die Vorteile der Immobilien-Aktien geschildert. Doch eines ist klar:

Es gibt an der Börse keine „Wunderwaffen“. Auch Immobilien-Aktien haben Schwachpunkte. In der Tabelle unten finden Sie einen Stärke-Schwäche-Vergleich der unterschiedlichen Immobilien-Investments:

grafik

Neben den allgemein gültigen Schwächen gibt es auch spezifische Gründe, die dafür gesorgt haben, dass einige Immobilien-Aktien zuletzt unter Druck standen.

Zins-Diskussion belastet

Immobilien-Investments sind von den Zinsentwicklungen abhängig. Sinken die Zinsen, werden Immobilien attraktiver. Steigen die Zinsen, verlieren Immobilien an Attraktivität.

Da die US-Notenbank künftig die Gelddruckmaschine etwas abbremsen möchte, steigen langsam die Zins-Renditen. Allerdings sind viele Börsianer fest davon überzeugt, dass die Zinsen noch über mehrere Jahre relativ niedrig bleiben.

Der einfache Grund: Staaten wie die USA oder Deutschland können sich angesichts der hohen Staatsverschuldung schlicht und einfach keine Zinsen von 5 oder 6% leisten.

Daher wird das Zinsniveau in den nächsten Jahren weiterhin niedrig und weit unter den alten Durchschnittswerten bleiben.

Negativbeispiel IVG sorgte für Druck

Der ehemalige Staatskonzern IVG, der vor vielen Jahren zu einem börsennotierten Immobilienkonzern umgebaut wurde, ist im Sommer 2013 unter der Schuldenlast zusammengebrochen.

In der Boomzeit hat die einst grundsolide IVG AG zu viele Projekte gleichzeitig gestartet und einen zu hohen Kredit- Hebel eingesetzt.

Eine schwache Manager-Generation reichte, um IVG zu ruinieren. Die IVG-Pleite sorgt noch immer für Misstrauen. Doch das ist übertrieben.

Wer Immobilien-Aktien mit Eigenkapitalquoten von 50% auswählt, geht ein überschaubares Risiko ein. Negativ-Beispiele gibt es in jeder Branche. Das sollte die Kurse nicht dauerhaft belasten.

Saisonale Effekte laden zum Einstieg ein

Wenn Sie Charts von Immobilien-Aktien betrachten, fällt auf, dass die Kurse vor der Dividendenausschüttung steigen und nach der Auszahlung fallen.

Dafür sorgen der Dividenden-Abschlag und das Desinteresse der Investoren in den Monaten nach der Ausschüttung. Nach der Dividenden-Saison (ab Juni) bieten sich Ihnen daher gute und vor allem günstige Einstiegsmöglichkeiten.

8. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.