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Anlageplanung: Endkapital überschlägig kalkulieren

Wenn Sie bestimmte Anschaffungen als Anlageziel definieren, wie beispielsweise den Kauf eines Autos, werden Sie die Höhe des dafür benötigten Kapitals ungefähr kalkulieren können.

Immerhin haben Sie in diesem Fall ja auch die Möglichkeit, am Ende der beabsichtigten Sparphase ein Fahrzeug zu erwerben, das teurer oder preisgünstiger ist als in Ihrer Zielplanung veranschlagt.

Zum Kalkulieren von Endkapital bei der Anlageplanung

Andere Verpflichtungen, für die Sie finanziell Vorsorge treffen wollen, lassen sich betragsmäßig vielleicht nicht so klar quantifizieren.

Ob Sie zur Schließung möglicher Versorgungslücken in 10, 20 oder 30 Jahren 300.-, 400.- oder 500.000 Euro angespart haben sollten, lässt sich heute nur schwer sagen.

In diesem Fall kommt es also für Sie nicht so sehr darauf an, auf ein bestimmtes Endkapital hinzuarbeiten.

Vielmehr sollten Sie im Auge behalten, dass das für eine monatliche Zusatzrente zur Verfügung stehende Kapital schon eine beträchtliche Größenordnung haben muss, wenn diese betragsmäßig überhaupt ins Gewicht fallen soll.

Nichtsdestotrotz ist es nicht ganz uninteressant, bei der Anlageplanung das Endkapital grob zu kalkulieren:


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Die oben aufgeführte Übersicht verdeutlicht, wie hoch Ihre auf 15 Jahre kalkulierten Auszahlungen für ein solches monatliches Zusatzeinkommen bei unterschiedlichen Rendite-Erwartungen ausfallen, wenn Sie 100.000 Euro dafür angespart haben.

Den Anlagezeitraum bis zum Erreichen der angestrebten Ziele möglichst genau kalkulieren

Sie sollten den Zeithorizont für die Anlage Ihres Geldes möglichst genau kennen, um zu ermitteln, welche Sparleistungen Sie bis zum Ablaufzeitpunkt wirklich erbringen können.

Je nachdem, ob Sie einen Einmalbetrag anlegen oder regelmäßig bestimmte Beträge ansparen, fällt die Entwicklung Ihres Vermögens unterschiedlich aus.

Wie Sie der Übersicht auf der folgenden Seite entnehmen, kommt Ihnen der Zinseszinseffekt besonders beim regelmäßigen Sparen zugute.

So werden aus einem monatlichen Sparbetrag von 100 Euro bei einer Miniverzinsung von 4% pro Jahr nach 10 Jahren 14.719 Euro, nach 20 Jahren sind es bereits 36.508 Euro und nach 30 Jahren sage und schreibe 68.760 Euro.

Aus der obigen Tabelle geht hervor, was aus einem monatlichen Anlagebetrag von 100 Euro bei unterschiedlicher Laufzeit und Rendite wird.

Ähnlich gravierend wirkt sich eine lange Anlagedauer bei einem Einmalbetrag aus.

So werden aus 1.000 Euro bei einer Rendite von 4% nach 10 Jahren 1.480 Euro, nach 20 Jahren 2.191 Euro und nach 30 Jahren 3.243 Euro.

Bei einer Durchschnittsrendite von 12% wird aus Ihren 1.000 Euro nach 30 Jahren sogar fast das 10-Fache, nämlich 29.960 Euro.

Die Übersicht oben zeigt die Ergebnisse einer Einmalanlage von 1.000 Euro für die verschiedenen Anlagezeiträume und Renditen auf.

Wahl des Anlagezeitraums und der Anlageinstrumente sind von großer Bedeutung

Mindestens ebenso wichtig wie die Kalkulation des voraussichtlichen Anlagezeitraums ist aber auch die Auswahl der in Betracht kommenden Anlageinstrumente.

Mehr dazu: Welche Anlageformen sich für Ihre Anlageziele am besten eignen

Je länger Ihr Anlagehorizont nämlich ist, desto größeren kurzfristigen Wertschwankungen darf Ihr Geld ausgesetzt sein. Denn solche Vermögensschwankungen werden auf lange Sicht häufig wieder ausgeglichen.

Wichtig dabei ist allein, dass der Wachstumstrend Ihrer Anlage mittel- und langfristig nach oben zeigt. Ein typisches Beispiel für eine solche Anlageform sind Aktien beziehungsweise breit anlegende Aktienfonds.

Diese werfen in Anlagezeiträumen von 10 Jahren und länger hohe durchschnittliche Renditen von um die 10 bis 12% ab, ohne dass die kurzfristigen Wertschwankungen auf die Dauer in Erscheinung treten.

Mehr dazu: Altersvorsorge: So kombinieren Sie verschiedene Anlageinstrumente

12. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.