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Anlagerisiken mindern: 6 systematische Börsenstrategien

Die beste Risikobegrenzung ist für Sie als Anleger immer noch zugleich auch die erfolgreichste Strategie zur Optimierung Ihrer Chancen an der Börse.

Die hat nach meinen Erfahrungen häufig weniger mit ausgeklügelten Systemen zu tun als vielmehr zuerst und zuletzt mit einer guten Portion Disziplin.

Die folgenden Möglichkeiten zur Risikobegrenzung habe ich in der Reihenfolge geordnet, wie ich sie auch selbst für mich und mein Wertpapiervermögen anwende.

Von Zeit zu Zeit gehe ich diese Gesichtspunkte wieder mal durch, um zu sehen, wieweit ich mich bei den aktuellen Dispositionen auch wirklich daran halte oder ob es Handlungsbedarf in dieser oder jener Richtung gibt.

Sie können die einzelnen Punkte also auch wie eine Art Checkliste lesen und auf sich selbst anzuwenden versuchen.


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Bringen Sie nur das Geld an die Börse, über das Sie frei verfügen können

Das Schlimmste für Sie ist, wenn Sie in Aktien oder noch schwankungsstärkere Anlagen wie Optionsscheine oder Optionen Geld investiert haben, über das Sie in absehbarer Zeit auf jeden Fall verfügen müssen.

Angesichts der bis zum Sommer ungebrochen gewesenen Börsenhausse sind auch viele falsche Entscheidungen getroffen worden.

Manche Anleger sollen in dieser Zeit sogar „Haus und Hof“ verkauft haben in dem Glauben, man könne sich unter Einsatz seines ganzen Vermögens am Aktienmarkt auch kurzfristig jederzeit ein regelmäßiges Einkommen sichern. Eine solche Strategie kann allenfalls langfristig aufgehen.

Kurzfristig schaufeln Sie sich als Anleger mit einer solchen Kamikaze-Strategie nur das eigene Grab.

Prüfen Sie daher regelmäßig Ihr Engagement daraufhin, ob es diesem Grundsatz tatsächlich gerecht wird. Es sollte nie soweit kommen, dass Sie sich bei Aktien und ähnlichen Anlagen von zeitlichen Einschränkungen in Ihrer Disposition abhängig machen.

Dann kann es passieren, dass Sie gerade in dem Augenblick an Ihr Geld heranmüssen, in dem die Kurse einen – wenn auch nur vorübergehenden – Einbruch erleben.

Für diese Zeiträume sollte Ihnen Ihr Geld bei den unterschiedlichen Anlagearten auf jeden Fall frei zur Verfügung stehen

Wie lange Ihnen das Geld zur Verfügung stehen muss, das Sie an der Börse investieren, hängt von der Art der Anlage ab, die Sie tätigen. Die in der Übersicht enthaltenen Vorschläge haben sich nach meinen Erfahrungen gut bewährt.

Lassen Sie sich dabei auch nicht von dem Unsinn verführen, der Ihnen häufig weisgemacht wird: man könne etwa das „Kursziel“ einer Aktie vorhersagen, oder es gäbe so etwas wie „die absolut sichere Gelegenheit“.

Ich musste in sehr frühen Jahren manches Lehrgeld dafür bezahlen, dass ich mich von solchen angeblich kurzfristig aufgehenden „Insidertipps“ verführen ließ.

Freie Verfügbarkeit heißt aber auch: Das Geld darf – mit Ausnahme bei den Zinsanlagen – nach Ablauf des Anlagezeitraums nicht für lebensnotwendige finanzielle Sparziele verplant sein: etwa für die Tilgung eines Kredits, die Ausbildung Ihrer Kinder und Ähnliches.

24. Februar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.