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Anlagestrategien: Fundamentalanalyse vs. quantitative Auswahl

Es gibt verschiedene Ansätze, mit denen Sie Ihre Aktien-Auswahl bestimmen können. Ich möchte Ihnen hier 2 Ansätze vorstellen.

Bei diesen beiden Ansätzen handelt es sich zum einen um den fundamentalen und zum anderen um den quantitativen Ansatz.

Was genau ist unter diesen Ansätzen zu verstehen? Wie funktionieren sie? Und welcher Ansatz ist der bessere?

Diese Fragen werde ich jetzt versuchen für Sie zu beantworten.

Die Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse versucht, den fairen Wert oder angemessenen Preis von Wertpapieren (innerer Wert) zu ermitteln.

Doch wie will die Fundamentalanalyse den fairen Wert eines Wertpapiers ermitteln?

Im Gegensatz zur Chartanalyse basiert die Fundamentalanalyse nicht auf einer Betrachtung von Börsenkursen.

Sondern sie basiert auf betriebswirtschaftlichen Daten und dem ökonomischen Umfeld eines Unternehmens, den sogenannten Fundamentaldaten.


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Der fundamentale Investor versucht sich also einen Überblick zu verschaffen über die Zukunfts-Aussichten des Unternehmens, um dann anhand dessen über Kauf oder Verkauf der Aktie zu entscheiden.

Er redet mit Vorständen, sieht sich Wachstumsraten, Marktanteile und andere Fakten an. Am Ende dieser Arbeit steht oftmals eine Excel-Tabelle, in der Gewinn-Schätzungen für die nächsten Jahre gemacht werden.

Am Schluss werden die Gewinn-Schätzungen diskontiert (abgezinst) auf den aktuellen Tag und es entsteht ein fairer Wert für die Aktie bzw. das Unternehmen.

Liegt dieser faire Wert schließlich über dem aktuellen Bewertungs-Niveau, lohnt es sich aus Sicht der Fundamental-Analysten in die Aktie einzusteigen.

Im Rahmen der Fundamentalanalyse spielt es also keine Rolle, ob der Kurs einer Aktie zuletzt gestiegen oder gefallen ist – solange er nur unter dem zuvor bestimmten fairen Wert der Aktie liegt.

Quantitatives Management bzw. quantitative Analyse

Der Begriff quantitatives Management bedeutet die Anwendung von mathematischen rationalen Methoden bei der Entscheidung über die Zusammensetzung eines Aktien-Portfolios oder eines Investmentfonds.

Dabei wird versucht, qualitative und subjektive Entscheidungen aus dem Prozess der Anlage-Entscheidung möglichst auszuklammern.

Der „quantitative Investor“ geht also anders vor:

Statt die Zukunft vorhersagen zu wollen, versucht er, die aktuelle Realität des Marktes abzubilden und in die nach den Regeln eines bestimmten quantitativen Modells attraktivsten Aktien zu investieren.

Die Regeln des Modells nehmen Bezug auf die tagesaktuelle Situation oder die Vergangenheit – nicht jedoch auf die Zukunft.

Das ist der wohl entscheidende Unterschied zum fundamentalen Investor.

Die wesentlichste Gemeinsamkeit der beiden Ansätze

Die wesentlichste Gemeinsamkeit ist die, dass es für beide Vertreter unter bestimmten Umständen keine Rolle spielt, ob der Kurs einer Aktie sinkt oder fällt.

Dem „fundamentalen Investor“ ist es egal, ob der Kurs einer Aktie sinkt oder fällt, solange der aktuelle Kurs unter dem von ihm berechneten fairen Wert der Aktie liegt.

Dem quantitativen Investor ist es egal, ob der Kurs einer Aktie sinkt oder fällt, solange die Aktie nach den Regeln seines quantitativen Modells in sein Portfolio gehört.

Fazit: Erfolg hat, wer konsequent ist

Ganz egal, welchen der beiden Ansätze Sie verfolgen oder verfolgen wollen – das wichtigste ist, dass Sie versuchen, Ihre Emotionen so weit wie möglich (am besten sogar komplett) auszublenden.

Seien Sie konsequent in der Umsetzung Ihrer Strategie und legen Sie sich keine „Lieblingsaktie” zu.

Soll heißen: Bewerten Sie alle Aktien bzw. Unternehmen gleich. Wenn Sie dies tun, ist ein wesentlicher Grundstein für Ihren künftigen Börsen-Erfolg gelegt.

25. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.