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Anleihen gehören in jedes Depot

Neben Aktien, Immobilien, Rohstoffen und Liquidität gehören Anleihen und festverzinsliche Wertpapiere zu jedem optimalen Depot mix. Dabei sollte man sich einfach vom gesunden Menschenverstand leiten lassen und sein Depot nicht unbedingt auf teilweise hoch wissenschaftliche Portfoliotheorien aufbauen.

Das eigene Depot: Risikominimierung und Nutzen von Renditechancen

Selbstverständlich ist das Ziel einer guten Depotzusammenstellung die Risikominimierung, aber auch das Wahrnehmen von Renditechancen. Je nach persönlicher Präferenz und Risikobereitschaft können dann die unterschiedlichen Anlageklassen verschieden gewichtet werden.

So würde das Depot eines sicherheitsorientierten Anlegers zu 40 Prozent aus Anleihen, 20 Prozent aus Aktien, jeweils zu 15 Prozent aus liquiden Mitteln und Immobilien sowie zu 10 Prozent aus Rohstoffen bestehen. Der Immobilienanteil sollte idealerweise aus offenen Immobilienfonds bestehen. Aufgrund des hohen Klumpenrisikos wäre eine einzelne Immobilie nicht ideal.

Sie sehen also, dass Anleihen – zumindest für den etwas risikoscheuen Anleger – relativ hoch gewichtet sein sollten. Anleihe ist jedoch nicht gleich Anleihe.

Will man ganz auf Nummer Sicher gehen, dann müsste man in deutsche Staatsanleihen investieren. Die Renditen sind jedoch so gering, dass diese sogar unterhalb der Inflationsrate liegen. In diesem Fall spricht man von einem negativen Realzins.


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Hoch im Kurs: Anleihen von DAX-Unternehmen und Mittelstandsanleihen

Schon besser geeignet sind hier die Anleihen bonitätsstarker Unternehmen. Besonders die Anleihen einiger großer DAX-Unternehmen verfügen über eine weitaus gesündere Bilanz als so mancher europäischer Staat, und damit auch über eine höhere Sicherheit.

Unter Renditegesichtspunkten ist ein Investment in eine Anleihe eines DAX- oder MDAX-Unternehmens durchaus lohnender als so manche Staatsanleihe. Zumeist handelt es sich um Unternehmen, die bereits viele Jahre erfolgreich am Markt tätig sind.

Wegen verschiedener Vorschriften, die von der Deutschen Börse vorgegeben sind, müssen diese Unternehmen umfangreiche Transparenzvorgaben einhalten. Diese Informationspflicht kommt Ihnen als Investor zu Gute.

Anleihen von mittelständischen Unternehmen, die zum Teil auch sehr bonitätsstark sind, aber eben deutlich höhere Renditeniveaus aufweisen, gehören auch in ein gut diversifiziertes Depot. Diese Anleihen verbinden gleich zwei Vorteile: Hohe Zinsen und eine verhältnismäßig hohe Sicherheit.

Selbstverständlich gilt es hier, einen genaueren Blick auf das Investment zu werfen, denn im Vergleich zu den Anleihen großer Unternehmen ist das Risiko etwas höher.

Diese Leitlinien gelten immer bei Anleihen

  • Je höher das Risiko im Vergleich zweier Anleihen bei gleicher Restlaufzeit ist, desto höher ist die jeweilige Rendite.
  • Vorsicht bei exorbitant hohen Renditeversprechen, das Risiko sein Geld zu verlieren ist sehr hoch.
  • Längere Laufzeiten bedeuten fast immer auch eine höhere Rendite.
  • Investieren Sie Zeit in die Suche nach Ihrer passenden Anleihe.
  • Kaufen Sie niemals Anleihen von Unternehmen, deren Geschäftsmodell Ihnen unbekannt ist.

27. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Cosmin Filker. Über den Autor

Der Chefredakteur des Newsletters "Nebenwerte aktuell" kann auf eine jahrelange Börsenerfahrung besonders im Nebenwerte-Bereich zurückblicken und durch seine berufliche Erfahrung beim Researchhaus GBC AG von der täglichen Präsenz am Markt profitieren.