Alljährlich im Januar präsentieren die großen Technologiekonzerne die aktuellen Branchentrends auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.
Es ist keine Überraschung, dass die Elektronikmesse ganz im Zeichen von Smartphones und Tablet PCs steht.
Ein anderer Trend sind die sogenannten Ultrabooks.
Microsoft hinkt hinterher
Am Sonntag eröffnete Microsoft-Chef Steve Ballmer in Las Vegas die CES, eine der wichtigsten Messen zum Thema Unterhaltungselektronik.
Und wie schon im vergangenen Jahr, als viele Experten sogar von einer Blamage sprachen, hatte Ballmer in seiner Eröffnungsrede auch diesmal keine großen Überraschungen parat. Im nächsten Jahr wird Microsoft übrigens nicht mehr auf der CES vertreten sein.
Nachdem Windows 7 für den Einsatz auf Tablet PCs nicht geeignet war, soll nun Windows 8 Abhilfe schaffen. Allerdings wird das neue Betriebssystem voraussichtlich erst im Herbst auf den Markt kommen.
Dies zeigt unmissverständlich, dass Microsoft – was aktuelle Trends angeht – weiter meilenweit hinterher hinkt.
Apples iPad bleibt das Maß aller Dinge
Aber auch die anderen großen Technologiekonzerne eifern letztlich immer einem Unternehmen nach, das in den vergangenen Jahren einfach die großen Trends gesetzt hat: Apple. Bestes Beispiel ist der Tablet PC, ein Produktsegment, das Apple mit seinem iPad erst wieder zum Leben erweckt hat.
Obwohl auf der CES im vergangenen Jahr mehr als 100 neue iPad-Konkurrenten vorgestellt wurden, entscheidet sich der Großteil der Käufer nach wie vor für das iPad von Apple. Viele Geräte, die auf der letzten CES vorgestellt wurden, schafften es nicht einmal in den Handel.
Neuer Trend: Ultrabooks
Ein neuer Trend zeichnet sich auf der diesjährigen CES ab: die sogenannten Ultrabooks. Während Tablet PCs eher der Unterhaltung dienen, sollen sich diese besonders dünnen Laptops gut für das Arbeiten unterwegs eignen.
Die Geräte zeichnen sich durch ihre kompakte Größe und ihr geringes Gewicht aus, sind zumindest bislang aber nicht ganz billig. Im Schnitt kosten die Ultrabooks zwischen 700 und 1.100 Euro.
Hersteller wie Dell, Lenovo oder Acer wollen mit den neuen Ultrabooks auf Kundenfang gehen und stellen auf der CES neue Geräte vor. So ganz „neu“ sind die Ultrabooks aber doch nicht. Vorbild für diese Produktgruppe ist das MacBook Air von – wie könnte es anders sein? – Apple.
Apple ist immer einen Schritt voraus
Das Beispiel Ultrabooks zeigt wieder einmal, dass Apple mit seinen Produkten der Konkurrenz immer einen Schritt voraus ist. Die Produkte des US-Konzerns – sei es iPod, iPhone oder iPad – haben Kultstatus. Und auch bei der Vernetzung der Geräte – ebenfalls ein Branchentrend – ist Apple besser aufgestellt als die Konkurrenz.
Die Apple-Aktie ist weiter im Aufwärtstrend
Für Sie als Anleger bedeutet das: Auch die Apple-Aktie ist und bleibt en vogue. Nicht umsonst notiert der Aktienkurs in der Nähe seines Allzeithochs.
Angesichts der mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von 11 weiterhin äußerst günstigen Bewertung und eines intakten charttechnischen Aufwärtstrends erwarte ich für die Apple-Aktie mittelfristig weitere Kurssteigerungen.



