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Arbeitszimmer: Absetzen bald möglicherweise erlaubt

Noch immer ist keine endgültige Entscheidung im Streit um die steuerliche Abzugsfähigkeit eines häuslichen Arbeitszimmers gefallen, doch der Bundesfinanzhof (BFH) hat Steuerzahlern nun Hoffnung gemacht.

Arbeitszimmer bald steuerlich absetzen?

Er hat die seit 2007 geltende Regelung angezweifelt, nach der Aufwendungen für ein beruflich genutztes häusliches Arbeitszimmer nur noch dann von der Steuer absetzbar sind, wenn es den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Beschäftigung des Steuerzahlers darstellt.

Bisherige Regelung verfassungswidrig?

In einer Entscheidung vom Mittwoch, den 16. September 2009, äußerte das oberste deutsche Finanzgericht Zweifel daran, ob diese Regelung über die Absetzbarkeit eines häuslichen Arbeitszimmers verfassungsgemäß ist.


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In einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren entschied das Gericht, dass die Aufwendungen eines Lehrers für ein häusliches Arbeitszimmer zu berücksichtigen sind, da diesem kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.

Sie räumten ihm ein, sich einen Freibetrag für die entsprechenden Aufwendungen auf der Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen. Allerdings würde der Fiskus die Absetzbarkeit dieses Freibetrags nicht anerkennen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Dann könne der Lehrer jedoch Einspruch dagegen einlegen.

Kontroverse Diskussionen über Verfassungsmäßigkeit

Der Bundesfinanzhof erklärte, dass es in der Literatur zu kontroversen Diskussionen über die Verfassungsmäßigkeit des neuen Gesetzes gekommen ist, was zu unterschiedlichen Entscheidungen der Finanzgerichte geführt habe.

Der Bundesfinanzhof habe noch nicht darüber entschieden, ob die Neuregelung verfassungsgemäß ist. Diese Entscheidung obliege dem Hauptsachverfahren, wie das Gericht betonte.

16. September 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Tino Hahn
Von: Tino Hahn.