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AS-Fonds: Erhöhter Nutzen durch Anspar- und Auszahlungspläne

Wichtig sind für Sie nicht nur die Fonds als solche, sondern auch die Programme, in die sie eingebettet sind, die ebenfalls vom Amt geprüft wurden.

Wenn Sie einen für die Altersvorsorge geplanten Anlagebetrag nicht auf einmal in einen AS-Fonds einzahlen können, wie dies bei den meisten von Ihnen sicher der Fall ist, kommen für Sie mehrere Sparvarianten in Betracht.

Spar- und Entnahmepläne mit vielen Varianten

Die Fonds müssen Ihnen neben der normalen Erwerbsmöglichkeit als Einmalanlage auch im Rahmen von Altersvorsorge-Sparplänen angeboten werden, und zwar ab einem Betrag von monatlich 50 €.

Auf diese Weise können Sie den sogenannten Cost-Average-Effekt nutzen.

Das bedeutet: Sie kaufen automatisch zu niedrigeren Anteilspreisen mehr Anteile als zu hohen und erzielen auf diese Weise einen günstigen durchschnittlichen Einstandspreis.

Auch Entnahmepläne für die Zeit des Verzehrs Ihres angesparten Vermögens sind vorgeschrieben.

Auf solche Angebote müssen Sie allerdings nicht eingehen, sondern können sich das Geld auch auf einen Schlag auszahlen lassen oder es auch in eine lebenslange Rente umwandeln lassen.

So sparen Sie langfristig an und profitieren davon im Alter

Wer ab dem 20. Lebensjahr monatlich 50 € investiert, verfügt mit 65 Jahren bei 8% Rendite über ein Vermögen von 230.000 €.

Das ergibt beispielsweise 1.743 € monatliche Auszahlung für 20 Jahre oder 1.292 € monatliche Auszahlung lebenslang bei einer angenommenen durchschnittlichen Anlagerendite von 7%.

Für die Ansparphase muss Ihnen zudem eine Kombination der Sparpläne mit einer Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsrente angeboten werden.


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Ob sich eine solche lohnt, müssen Sie in jedem Einzelfall selbst prüfen.

Wenn Sie ohnehin schon eine ausreichende Lebensversicherung haben, können Sie auf diese Kombination verzichten.

In den meisten Fällen ist es besser, Produkte, die Ihnen unterschiedliche Leistungen versprechen, auch gesondert und nicht in Kombination mit anderen zu erwerben.

Lange Regellaufzeiten mit vorzeitigem Kündigungsrecht

Die Altersvorsorge-Sondervermögen-Sparpläne sollen mit einer Mindestlaufzeit von 18 Jahren angeboten werden.

Aber: Sie können auch jederzeit an Ihr Geld heran, wenn Sie dies wünschen.

Die Kündigungsfrist für den Altersvorsorge-Sparplan beträgt 3 Monate. Das heißt: Nach der Kündigung müssen Sie noch 3 Monate lang Ihre Raten zahlen, bevor Sie das Geld ausgezahlt bekommen.

Falls Sie zwischenzeitlich arbeitslos geworden sind, beträgt diese Frist nur 4 Wochen.

Wenn Sie es wünschen, können Sie aber auch eine kürzere Sparphase als 18 Jahre wählen.

Das Gesetz fordert lediglich, dass die Kapitalanlagegesellschaften die Möglichkeit vorsehen, auf 18 Jahre abzuschließen.

Umschichtungsmöglichkeiten sind klar geregelt

Nach 3/4 der Laufzeit muss eine kostenlose Umschichtung in kurssichere Anlagen wie Geldmarktfonds oder Rentenfonds angeboten werden.

Das wären bei einer Laufzeit eines Fonds von 18 Jahren 4 1/2 Jahre vor dem Ende des Sparplans.

Sie müssen von dieser Umschichtungsmöglichkeit zwar keinen Gebrauch machen, sollten aber darauf achten, dass auch bei einem späteren Umtausch dieser kostenlos ist.

Denn das Gesetz verpflichtet die Fondsgesellschaften nur dazu, Ihnen dieses Angebot für den Termin nach Ablauf von 3/4 der Vertragszeit zu machen.

In den bisher schon offerierten Altersvorsorge-Programmen mit reinen Aktienfonds beträgt die Sicherungsphase – unabhängig von der Anlagedauer – bei den meisten Anbietern 3 bis 5 Jahre.

Rabatte auf den Ausgabeaufschlag sollen die Attraktivität fördern

Wenn Sie das AS-Konzept insgesamt betrachten, bringt Ihnen das Angebot Vorteile vor allem bei den Gebühren.

Die Altersvorsorge-Sparpläne gewähren einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bei langen Laufzeiten. Das ist natürlich von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich geregelt.

Außerdem sind die Managementgebühren an der unteren Grenze dessen angesiedelt, was sonst bei reinen Aktienfonds üblich ist. Sie liegen jährlich maximal bei 0,5% bis 0,75% Verwaltungsgebühr.

Als der AS-Fonds Anfang Oktober 1998 auf den Markt kam, schossen in kürzester Zeit fast 70 dieser Fonds gleichzeitig aus dem Nichts hervor.

Aber auch heute noch sollten Sie nicht nach der Methode vorgehen: Wer zuerst da ist, malt zuerst.

Es besteht bei diesen Angeboten keinerlei Grund, voreilige Entscheidungen zu treffen.

8. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.