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Asien als aussichtsreicher Schwellenmarkt

Jedes Jahr führt die renommierte Fondsgesellschaft Franklin Templeton eine weltweite Anlegerbefragung durch. Das gibt einem einen guten Einblick, wie die Anleger weltweit so „ticken“.

Die Aktie bleibt für die meisten Anleger (59%) weltweit die ertragsreichste Anlageklasse der kommenden Jahre. Darauf folgen mit 55% die Immobilien und mit 39% die Edelmetalle.

Am zuversichtlichsten sind die US-Amerikaner und Kanadier für die Aktien aus dem eigenen Land (64%), während in Lateinamerika die geringste Zuversicht herrscht, dass der Markt das Jahr mit schwarzen Zahlen beendet (46%).

Sicherheit und Gewinne durch weltweite Streuung

Fast sieben von zehn Anlegern glauben, dass die höchsten Aktienrenditen in diesem Jahr außerhalb ihres Heimatlandes zu erzielen sind. Aus Anleger-Sicht ist die globale Diversifizierung sehr wichtig.

Börsenprofis suchen sich für gewöhnlich die besten Anlagechancen aus aller Welt für Ihren kurz-, mittel- und langfristigen Vermögensaufbau.

Egal wie es mit der Weltwirtschaft aussieht – ein Markt gewinnt immer. So lässt sich diese Strategie kurz zusammenfassen. Und sie geht vollkommen auf!

Auf lange Sicht ist Asien am aussichtsreichsten für Anleger

Sehr interessant ist das Ergebnis in Bezug auf den langfristigen Aspekt. Während die Anleger für das laufende Jahr die Renditechancen in Asien (einschließlich Indien) noch gleichauf mit denen der USA und Kanada sehen, liegt Asien auf Sicht von mehr als zehn Jahren über allen anderen Märkten.

Viele Fachleute können dem nur zustimmen: Gerade die asiatischen Schwellenländer bergen enormes Potenzial.

Das durchschnittliche Wirtschaftswachstum in dieser Region wird laut Schätzungen des Internationalen Währungsfonds in diesem Jahr bei 6,6% liegen, gegenüber 4,3% für die gesamten Schwellenländer weltweit und 2,4% für die entwickelten Märkte.

Äußert positive Demographie in Asien

Eine treibende Kraft hinter diesem Wachstumspotenzial ist die günstige demografische Entwicklung der asiatischen Schwellenländer. Denn der Anteil junger Menschen ist hoch. Eine junge Bevölkerung bringt deutliche Vorteile für das Wirtschaftswachstum.

Denn je jünger eine Gesellschaft ist, desto mehr Arbeitskräfte stehen ihr in aller Regel zur Verfügung.

Besonders eindrucksvoll zeigt sich der Unterschied beim Vergleich von Deutschland mit Indien: Hierzulande liegt das mittlere Alter bei knapp unter 45 Jahren, in Indien dagegen sind die Menschen im Durchschnitt gerade einmal 26 Jahre alt.

Asiatischer Schwellenmarkt: Topfit in Bildung und Ausbildung

Zudem haben die asiatischen Schwellenländer im Bildungswesen in den vergangenen Jahren stark aufgeholt. Sowohl die handwerkliche als auch die wissenschaftliche Ausbildung der jungen Generationen konnte erheblich verbessert werden.

Das versetzt viele Länder zunehmend in die Lage, konkurrenzfähige und qualitativ hochwertige Produkte am Weltmarkt anzubieten.

Für Sie als Anleger heißt das: Schauen Sie bei Aktien oder anderen Anlagemöglichkeiten im asiatischen Raum ruhig einmal etwas genauer hin und nutzen Sie das Potential dieses aufsteigenden Schwellenmarktes.

27. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Dröge. Über den Autor

Andreas Dröges Leidenschaft sind Schwellenländer. Seine langen Aufenthalte in Schwellenländern wie Thailand und Indonesien machen ihn zum Markt- und Menschenkenner und sein Wissen eröffnet Anlegern neue Perspektiven.