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Atomwaffen-Technologie: Deutsche Institutionen investieren

Traurig, aber wahr: Da wo Krieg ist, gibt es auch Profiteure.

Natürlich gehören auch deutsche Firmen dazu – selbst deutsche Banken, Versicherungen und Rentenfonds, die sogar die Atomwaffen-Technologie mitfinanzieren.

Verflechtungen zwischen Rüstungs-Konzernen und Finanzdienstleistern

Wir haben Ihnen bereits aufgezeigt, dass es dahingehend finanzielle Verflechtungen zwischen den Finanzdienstleistern und Rüstungs-Konzernen gibt:

so etwa Thyssen Krupp, der Airbus Group (vormals EADS) sowie mit dem britischen Rüstungs-Giganten BAE Systems.

Es sind klassische Mischkonzerne, die neben Rüstungsgütern – darunter Atomwaffen-Technologie – auch zivile Produkte herstellen.

Zu ihren Financiers gehören u. a. auch deutsche Finanzdienstleister.

Wie Sie inzwischen wissen, zählen dazu die Deutsche Bank und die Commerzbank, aber auch noch andere…


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Allianz

Als Vermögens-Verwalter hält die Allianz Gruppe für Dritte Aktien und Anleihen an 10 Atomwaffen-Herstellern von insgesamt 701 Mio. €.

Die größten Beteiligungen, die die Allianz managt, sind für Rüstungs-Giganten wie etwa Alliant Techsystems, Northrop Grumman, BAE Systems und Babcock & Wilcox.

Dabei betont die Allianz, Mischkonzerne, die offensichtlich beispielsweise gegen den Atom-Sperrvertrag verstoßen, bei Investments auszuschließen.

Weitere deutsche Finanzdienstleister

Die Bayern LB gehörte ebenfalls zu den Finanzdienstleistern, die 4 verschiedene Atomwaffen-Hersteller mit insgesamt 568 Mio. € unterstützt – und zwar mit Unternehmens-Krediten und Anleihen. Thyssen Krupp ist ihr größter Kunde.

Die DZ Bank Gruppe (Genossenschaftliche Finanzgruppe Volksbanken und Raiffeisenbanken) beteiligte sich mit rund 58 Mio. € Unternehmens-Krediten an Thyssen Krupp und der Airbus Group.

Zudem investierte ihre Investment-Tochter Union Investment circa 100 Mio. € in den US-Rüstungs-Giganten Northrop Grumman.

Obwohl Streumunition seit 2010 international geächtet wird und eine völkerrechtswidrige Waffen-Gattung darstellt, verwaltet die DZ Bank Aktien/Anleihen des Streubomben-Herstellers Textron in Höhe von 4,31 Mio. €.

Die Hessische Landesbank (Helaba) beteiligte sich mit 172 Mio. € an 3 verschiedenen Atomwaffen-Konzernen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergab Kredite in Höhe von 116 Mio. € an die Airbus Group und Thyssen Krupp.

Ebenso finanzierte die KfW US-amerikanische Streubomben-Hersteller wie etwa Textron, General Dynamic, L-3 Communications und Lockheed Martin.

Deutsche Institutionen investieren in Rüstungs-Unternehmen

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), die Norddeutsche Landesbank und die HSH-Nordbank vergaben zusammen Kredite in Höhe von rund 58 Mio. € an Thyssen Krupp.

Hinzu kommen noch die Deka Bank, die Zentralbank der Sparkassen, die in Rüstungs-Konzerne investierte, die an der Herstellung von Atomwaffen beteiligt sind.

So etwa die EADS mit rund 55 Mio. in Aktien/Anleihen; ebenso US-Streubomben-Hersteller.

Die italienische Uni Credit Group, zu der auch die deutsche HypoVereinsbank gehört, unterstützte 5 Hersteller von Atomwaffen-Technologie mit Krediten und Anleihen. Dazu gehörte v. a. der Thyssen Krupp-Konzern.

Profit statt Moral

Sie sehen also: Mit Moral hat das alles nichts mehr zu tun. Es geht um den Profit – egal wie.

Vielleicht aber haben Ihnen diese Ausführungen bei Ihrer nächsten Entscheidung geholfen, bei welcher Bank Sie ein Konto eröffnen oder Finanz-Transaktionen durchführen wollen.

23. November 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.