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Auch 2016: Immobilienpreise gehen weiter durch die Decke

Das Jahr 2016 geht so los wie das Jahr 2015 bereits aufgehört hat. Das gilt zumindest für die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt im ersten Quartal des neuen Jahres. Bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen hat es in den Top 7 Städten im Jahresvergleich jetzt noch mal einen kräftigen Anstieg von satten 13 % gegeben.

Das geht aus dem aktuellen Immobilienpreisindex der Marktexperten von empirica hervor, die jetzt die Zahlen zum 1. Quartal 2016 präsentiert haben.

Mieten sind in den Top Städten im Jahresvergleich kaum gestiegen

Die Dynamik bei den Kaufpreisen von Ein- und Zweifamilienhäusern fällt mit einem Plus von 10 % etwas geringer aus. Auf der anderen Seite haben die Mieten in den Top Städten in Deutschland auf Jahressicht nur um 2 % zugelegt.

Eine größere Veränderung ist hier auch nicht zu erwarten. So sind in vielen Städten die Mieten schon jetzt sehr hoch mit einem Spitzenwert von durchschnittlich 13,93 Euro pro m² im Stadtgebiet München. Zusätzlich bremst die gerade in den Metropolen geltende Mietpreisbremse einen zu starken Anstieg ab.


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Kehrseite der Medaille: Renditen sinken in den Top Städten stetig

Doch was passiert, wenn die Kaufpreise mehr oder weniger durch die Decke gehen und die Mietpreise da nicht Schritt halten können? Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Die Renditen für Immobilien-Investoren sinken.

Diese Entwicklung fällt nach Berechnung von empirica auch heftig aus. In den vergangenen drei Jahren ist so die Rendite in den Top Städten Deutschlands bei Kaufobjekten um 25 % gesunken. Wie gesagt: Das bezieht sich immer auf Immobilien-Investments, bei denen die Käufer eben auf die Mieterträge setzen, um das Objekt abzahlen zu können.

Der empirica Bladenindex: Überhitzung für einzelne Teilmärkte ist wahrscheinlich

„Die Kreditvergabe und die Fertigstellungen ziehen parallel an – daher kann der nächste empirica Blasenindex mit Spannung erwartet werden“, heißt es im aktuellen Marktbericht Immobilienpreisindex von empirica.

Und tatsächlich wird der nächste Blasenindex, der die Preiseübertreibungen bei Immobilien stärker in den Fokus rückt, sicherlich spannend. Die Veröffentlichung steht auch in den nächsten Wochen an, denn die Daten werden auch quartalsweise aufbereitet.

Grundsätzlich wird diese Studie dann eine weiter zunehmende Überhitzung für einzelne Teilmärkte zeigen – da bin ich mir schon jetzt sicher.

Fazit: schlechte Zeiten für Immobilien-Investoren in den Top Städten Deutschlands

Die steigenden Kaufpreise und stagnierenden Mietpreise sorgen für ein schlechtes Investitionsklima für Immobilien-Investoren. Die Rendite sinkt bei Kaufobjekten in den Top Städten Deutschlands.

Hier sollten Immobilien-Investoren aus diesem Grund zunächst einmal Vorsicht walten lassen und über den Tellerrand hinausschauen. Vielleicht bietet sich auch eine Modernisierung an. Denn so kann die Miete trotz Mietpreisbremse erhöht werden.

9. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.