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Auf dem Weg zum Bargeld-Verbot

Die Abschaffung des 500-€-Scheins durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist inzwischen so gut wie sicher.

Es ist nicht mehr die Frage, ob dieser abgeschafft wird, sondern wie und in welchem Zeitraum.

Trostpflaster: 500-€-Schein kann jederzeit umgetauscht werden

Das kleine Trostpflaster vorweg: Wenn Sie einen oder mehrere 500-€-Scheine besitzen, wird Ihr Geld nicht wertlos.

Wie bei allen Bargeld-Beständen [z. B. die Deutsche Mark (DM)] kann der 500-er bei der Zentralbank umgetauscht werden;

Dafür gibt es (Stand heute) keine zeitliche Begrenzung.

Da kaum jemand mit dem Schein bezahlt, betrifft es Sie vermutlich nur indirekt.

Es ist auch ein Prozess,der etliche Jahre dauern wird, bis der Schein wirklich aus dem Verkehr gezogen wird.

Die offizielle Begründung für die Abschaffung des 500-ers

Ihnen wird gesagt, dass mit der Abschaffung dieser Banknote die Kriminalität, wie z. B. die Geldwäsche, eingedämmt werden solle.

So wird EZB-Chef Mario Draghi mit den Worten zitiert: „Der 500-€-Schein ist ein Instrument für illegale Aktivitäten.“

In dem Zusammenhang stelle ich fest, dass die Milliarden-Verluste, die dem Staat durch illegale „Umsatzsteuer-Karusselle“ entstehen, bargeldlos über die Bühne gehen.

Dasselbe gilt für die „Cum-Ex-Geschäfte“, das sogenannte Dividenden-Stripping.

Ob und ggf. wie viel Geld in bar in die „Panama Geschäfte“ geflossen ist, sei dahingestellt. Ich bin sicher, die großen Summen sind auch da bargeldlos geflossen.


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Umsatzsteuer-Karussell: Hier werden Waren über verschiedene Länder von diversen Scheinunternehmen ge- und verkauft, bis die Spuren kaum noch nachvollziehbar sind.

Einziges Ziel: Ursprünglich nie gezahlte Umsatz-Steuer wird von dem letzten Unternehmen in der Kette / im Karussell vom Finanzamt als Vorsteuer erstattet (bargeldlos).

„Cum-Ex-Geschäfte“ / Dividenden-Stripping: Mehrfache Erstattung nur einmal gezahlter Kapitalertrags-Steuer (bargeldlos).

Panama Geschäfte: Briefkasten-Firmen in Panama mit dem mutmaßlichen Zweck, Geld zu waschen oder der Steuerhinterziehung.

Auf dem Weg zum Bargeld-Verbot

Ich bin davon überzeugt, dass die Politik mit der Abschaffung des 500-€-Scheins den Weg zum Bargeld-Verbot startet.

Die Abschaffung des 500-ers merkt im Alltag kaum jemand. Und wenn doch, heißt es: Das betrifft nur die Kriminellen.

Danach wird Schritt für Schritt die Schlinge zugezogen und am Ende steht das Bargeld-Verbot mit diesen Folgen:

Meine Kritik am Bargeld-Verbot

  • Die Sicherheit Ihres Geldes ist nicht mehr gewährleistet.

Ihr Guthaben ist ausschließlich elektronisch bei Banken vorhanden. Die Sicherheit und Verfügungs-Gewalt wie bei Bargeld existiert nicht mehr.

Sie sind von Wohl und Wehe der Bank abhängig. Kippt die Bank, ist Ihr Geld weg. Die insolvenzgeschützte Aufbewahrung wie beim Bargeld können Sie nicht mehr vornehmen.

  • Sie werden zum gläsernen Kunden.

Jeder Cent, den Sie ausgeben, wird dokumentiert: wann ausgegeben, wofür und wo. Die Überwachung ist perfekt.

Die Werbung hat Sie voll im Griff:

Sie kaufen ein Fahrrad? Die Werbung für entsprechende Bekleidung ist im elektronischen Briefkasten, bevor sie zuhause sind.

Sie kaufen am Kiosk eine Schachzeitung? Die Werbung für das exklusive Schachbrett lässt nicht lange auf sich warten.

  • Sie werden „beraubt“.

Zinsen um 0% kennen Sie ja bereits. Würden Ihnen die Banken einen Negativ-Zins aufbrummen, könnten Sie Ihr Geld bar abheben und in den Tresor (und sei er bei der Bank) stecken.

Wenn es kein Bargeld mehr gibt, lässt sich problemlos ein Negativ-Zins installieren, um Sie legal zu berauben.

Da bekommt der Bankraub, den Sie aus dem Krimi kennen, eine ganz andere Bedeutung: Die Bank beraubt ihre wehrlosen Kunden.

Und Ihre Anzeige bei der Kripo gegen diesen Raub durch die Bank hätte wenig Aussicht auf Erfolg.

Bargeld-Verbot können Sie nicht verhindern

Ich erwarte das Bargeld-Verbot in etlichen Jahren. Es ist noch eine Zeitlang hin.

Ich empfehle Ihnen aber heute schon, Zug um Zug vorhandenes Vermögen zu diversifizieren. Stichworte: Immobilien, Gold und Silber (physisch) sowie Aktien und Optionen.

28. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.