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Aufgedeckt: Weitreichende Verflechtungen zwischen Banken und Versicherungen

Systemrelevante Banken, wie die Deutsche Bank und die Commerzbank sind ins Trudeln geraten.

Für die Deutsche Bank hat die Bundesregierung bereits einen Notfallplan ausgearbeitet – und das nicht ohne Grund.

Weitreichende Verflechtungen zwischen Banken und Versicherungen

Gerade die großen Banken sind eng mit anderen Geldhäusern und Versicherungs-Gesellschaften verknüpft. Die Verflechtungen z. B. der Deutschen Bank reichen weit.

Auf dem Banken-Sektor reichen diese zu:

  • Commerzbank,
  • Umweltbank,
  • Merkur,
  • IKB,
  • der Oldenburgischen,
  • Aareal,
  • Quirin
  • und DEU Pfandbrief.

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Auf dem Versicherungs-Sektor reichen sie bis zu:

  • Allianz,
  • der Hannoverschen,
  • der Münchner,
  • der Nuernberger,
  • der Rheinland,
  • der Talanx
  • und der Cash Life.

So verschachtelt und verwoben ist das Netz zwischen Banken und Versicherungen hierzulande.

Hohe Risiken auch für Versicherungs-Gesellschaften

Bedenken Sie: So wie die Deutsche Bank den größten Netto-Beitrag zum System-Risiko unter den Banken darstellt, tut dies auch die Allianz unter den Versicherungs-Gesellschaften im Inland.

Der IWF hat in seinem Financial System Stability Assessement vom Juni 2016 Folgendes festgestellt:

dass sowohl die Deutsche Bank wie auch die Commerzbank „Quellen von Übertragungs-Effekten nach außen zum Rest des deutschen Finanz-Sektors“ seien.

Auch international gehören die deutschen Banken – mit denen aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich und den USA – zu den wichtigsten Überträgern potentieller Schocks nach außen (IWF).

Kollabiert das Finanz-System demnächst?

Fakt ist:  Insbesondere die Deutsche Bank steht im Zentrum dieses Geflechts aus Banken und Versicherungs-Gesellschaften.

Und sie stellt damit ein hohes Risiko – sogenannte „counterparty-risks“ – für europäische, aber auch US-amerikanische Großbanken dar.

Die Folgen ihres Crashs wären verheerend:

Alle anderen Geldinstitute, die noch Forderungen an die Deutsche Bank hätten, müssten im großen Stil Wertberichtigungen durchführen – und würden dabei vielleicht selbst an den Rand des Kollaps kommen.

Damit könnte ein Domino-Effekt ausgelöst werden.

Dieser wiederum könnte nicht nur die europäische, sondern die globale Finanz-Branche ins Chaos reißen, das System zum Kollabieren bringen – ebenso wie Ihre Ersparnisse; Ihr Vermögen.

So retten Sie Ihr Vermögen vor dem Endgame

  • Legen Sie in wenig schwankungsanfälligen Aktien an. Vermeiden Sie dabei spekulative Titel. Investieren Sie stattdessen in grundsolide, krisensichere Unternehmen, die es in Jahrzehnten noch geben wird. Konzentrieren Sie sich also auf Konzerne, die international vertreten sind. So können Krisen auf einzelnen nationalen Märkten durch andere ausgeglichen werden.
  • Prüfen Sie anhand der Geschäftsberichte das Cashpolster, die Eigenkapitalquote des Unternehmens (mindestens 30%). Beachten Sie weitere Kriterien: Die entsprechenden Betriebe sollten über ein mittelfristiges Wachstums-Potenzial, ein stabiles Geschäftsmodell, eine gute Unternehmens-Führung und eine erfolgsversprechende Gewinn-Prognose verfügen. Also eine stetige Gewinn-Entwicklung vorweisen. Dazu gehört die Ausschüttung einer regelmäßigen und möglichst hohen Dividende.
  • Alle anderen Anteils-Papiere werden, wie die Geschichte bereits gezeigt hat, bei einem „System-Crash“ einen Total-Verlust erleiden. Achten Sie darauf, dass Sie die Aktien nicht zu einem absoluten Höchstkurs kaufen. In Ihrem Vermögens-Portfolio sollte Ihr Aktien-Anteil durchschnittlich 30% betragen.
  • Ebenso können Sie in ausgesuchte defensive Mischfonds investieren. Das sind Finanz-Pools, die flexibel zwischen Aktien, Anleihen oder Bargeld umschichten. Einen Großteil der Anlegermittel halten diese dabei stets in sicheren Zins-Papieren.

11. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.