MenüMenü

Checkliste Betriebskosten zum kostenlosen Download:
Hilfreiche Checkliste zum Ausdrucken & zum täglichen Gebrauch als PDF . . . . . .
Hier Klicken und Checkliste erhalten ➜

Aufwertung des Bestandes – Rendite der Immobilie steigern

Der deutsche Immobilienmarkt ist im Jahr 2015 extrem spannend. Die niedrigen Renditen in den Spitzenlagen sorgen bei den großen Investoren für geringe Ankäufe. Gerade in den Metropolen spielen sich heiße Duelle um die wenigen begehrten Objekte ab. Das gilt nicht nur für private Immobilien Investoren, sondern auch für die großen institutionellen Investoren.

Aufwertung des Bestandes – Instandhaltungen und Modernisierungen

Doch auf dem aktuellen Preisniveau müssen auch die institutionellen Investoren zweimal hinschauen. Immer häufiger fällt jetzt auch die Entscheidung, keine neuen Objekte ins Portfolio mehr aufzunehmen. Das liegt vornehmlich an den niedrigen Renditen, die in Spitzenlagen zu erwarten sind.

Aber abwarten und nichts tun ist für die Profis der Branche auch keine Option. Daher fließen immer größere Summen in die Aufwertung des Bestandes. Hier haben die Unternehmen zwei Möglichkeiten. Zum einen können Instandhaltungen durchgeführt werden. Zum anderen Modernisierungen.


Betriebskostenabrechnung 2016:
Alles, was Ihr Mieter zahlen muss – kompakt im Überblick

Vermeiden Sie unnötige Streitereien mit Ihren Mietern. Erstellen Sie von vornherein eine unangreifbare Betriebskostenabrechnung.

Alle Positionen, die Sie für das letzte Jahr abrechnen dürfen – kompakt zusammengefasst in einer praktischen Übersicht –, finden Sie in der top-aktuellen Sonderveröffentlichung „Betriebskostenabrechnung 2016“.

Klicken Sie jetzt hier, um sich "Betriebskostenabrechnung 2016" GRATIS zu sichern! ➜


2 wichtige Gründe für die Aufwertung des Bestandes

Allein in den vergangenen 5 Jahren sind diese Ausgaben bei großen Wohnungsunternehmen in Deutschland um rund 20 % auf aktuell 18,90 € pro Quadratmeter gestiegen. Diese Zahl hat Scope Ratings ermittelt. Die Marktexperten haben auch zwei Gründe ausgemacht:

Ein Grund besteht in dem steigenden Druck auf die Ankaufsrenditen. Und der zweite Grund ist die an dieser Stelle schon häufig aufgegriffene Mietpreisbremse. Gerade die neue gesetzliche Regelung wird zur weiteren Ausweitung von Modernisierungen im Bestandsportfolio der Wohnungsunternehmen führen.

Modernisierungen bieten viele Vorteile – Instandhaltung reicht hier aber nicht aus

Wenn Wohnungen einer umfangreichen Modernisierung unterzogen worden sind, fällt die dann anstehende Neuvermietung nicht unter die Mietpreisbremse. Zudem können die Modernisierungskosten einer Wohnung anteilig auf die Mieter umgelegt werden. Diese Möglichkeit gibt es bei Maßnahmen für die Instandhaltung nicht.

Jetzt denken viele private Investoren sicherlich: Solche Möglichkeiten haben nur große Wohnungsbauunternehmen. Doch dem ist jedoch nicht so. Auch wenn man schon als Immobilien-Investoren aktiv ist, kann man durch Modernisierungen zum einen die Mietpreisbremse umgehen, und zum anderen können so diese Modernisierungsausgaben auch auf die Mieter umgelegt werden.

Rendite steigern – mit der Aufwertung des Bestandes

Mit dieser Strategie lässt sich ohne weiteres die Rendite der Objekte steigern. Man geht hier der Problematik des Nachfrageüberhanges aus dem Weg. In bestimmten Regionen wird es eben immer schwieriger, überhaupt noch attraktive Objekte übernehmen zu können.

Angetrieben durch die extrem niedrigen Zinsen drängen immer wieder neue Spieler auf den Immobilienmarkt. Das macht es den etablierten Marktteilnehmern auch immer schwieriger beim Erwerb neuer Objekte. Die Aufwertung des Bestandes bietet hier eine mögliche Alternative, um die Ertragskraft der Immobilien weiter zu steigern.

26. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.