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Augen auf beim Hauskauf – auf diese Punkte sollte man in jedem Fall achten

Beim Hauskauf gibt es einige Punkte, auf die viele Investoren beim Objektkauf nicht achten. Später können sich diese aber als große Renditefallen entpuppen. Das sind die wichtigen Punkte, auf die man in jedem Fall achten sollte:

Bausubstanz – ein Sachverständiger kann helfen

Thema Betongold: Immobilen sind begehrt, insbesondere fremdgenutzte. Eine sichere Kapitalanlage und dazu noch ein interessantes Steuersparmodell. Doch dabei gilt es nicht nur die Bausubstanz im Auge zu behalten. Natürlich sollte diesbezüglich auch ein Sachverständigengutachten eingeholt werden.

Mietverträge – Hier lohnt sich ein genauer Blick!

Was viele angehende Eigentümer aber vergessen, ist ein Blick in die bestehenden Mietverträge zu werfen. Denn dort können ganz teure Fallen verborgen sein. Stellen Sie sich nur vor, es gibt überhaupt keine schriftlichen Mietverträge. Oder die Mietverträge sind einige wenige Jahre alt und die entsprechenden Klauseln zu Schönheitsreparaturen sind unwirksam. Was bedeutet das dann?

Kauft man die Immobilie, steigt man auch in die bestehenden Mietverträge ein. Neue Mietverträge können die Mieter verweigern. Ist eine Klausel zur Übernahme von Schönheitsreparaturen nicht vorhanden oder unwirksam, streicht man als neuer Vermieter und Eigentümer künftig die Räume.


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Und das kann auf Dauer richtig teuer werden und die fremdgenutzte Immobilie zu einem Zusatzgeschäft werden lassen. Anders ausgedrückt: Die Immobilie ist schlicht und ergreifend weniger wert, wenn die Mietverträge nicht stimmen. Darauf sollten Käufer aus diesem Grund in jedem Fall achten.

Zentrale Hausanschlüsse im Mieterkeller

Mit einem weiteren Problem kann man sich wirklich komplett in die Nesseln setzen. Man sollte unbedingt aufpassen, dass sich zentrale Hausanschlüsse nicht in einem Keller eines Mieters befinden. Andernfalls ist nicht gewährleistet, dass man jederzeit an den Wasseranschluss, den Stromanschluss, den Telefonanschluss oder den Anschluss für das Kabelfernsehen kommt.

Müssen nämlich zum Beispiel Arbeiten an dem entsprechenden Anschluss durchgeführt werden und der Mieter öffnet den Raum nicht, bleibt nur noch der Weg zum Gericht.

Denn eine unmittelbare Gefahr, die zum Öffnen des Raumes berechtigen könnte, wird in aller Regel nicht vorliegen. Also bleibt nur der steinige Weg vor das Amtsgericht mit dem Antrag, Zugang zum Kellerraum zu erhalten. Ob dies allerdings dann gelingt, ist zudem noch fraglich.

Also: Am besten ist es, vor dem Hauskauf das Augenmerk auf den Mietvertrag zu legen: Hier kann man herausfinden, ob ein entsprechender Kellerraum an einen der Mieter vermietet wurde oder ob wenigstens das Recht vereinbart wurde, den Keller jederzeit betreten zu dürfen. Wurde eine gemeinsame Nutzung mit dem Mieter im Mietvertrag nicht vereinbart, kann er vom Vermieter den Schlüssel verlangen und auf sein alleiniges Nutzungsrecht bestehen.

28. September 2015

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