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Augmented Reality: Facebook & Co rüsten sich für einen Milliardenmarkt

Spätestens nach dem Riesenerfolg von „Pokémon Go“ ist das Thema Augmented Reality (AR) in aller Munde. Dabei geht es um die erweiterte Realität, sprich, es werden neben der realen Welt zusätzliche virtuelle Informationen in Echtzeit eingeblendet, wodurch der Nutzer in eine völlig neue Welt eintauchen kann.

Erwartungsgemäß ist die Videospieleindustrie die erste Anlaufstelle für Hersteller, lassen sich durch Augmented Reality (AR) völlig neue Spielerlebnisse konstruieren.

Doch auch in der Touristikbranche (virtuelle Führungen), in der Automobilindustrie (Head-up-Displays) und in der Architektur (3D-Ansicht von Gebäuden samt Leitungen) könnten Augmented Reality (AR) Anwendungen eines Tages für neue Impulse sorgen.

Kein Wunder, dass Beratungshäuser wie Digi-Capital in den nächsten Jahren einen Boom bei Augmented Reality (AR) Lösungen erwarten. So soll der Umsatz der Branche bis 2020 ein Volumen von 150 Mrd. US-$ erreichen. Profitieren dürften von diesem Boom Unternehmen, die sich frühzeitig im Markt positioniert haben. Eine Übersicht über führende Augmented Reality Aktien:

Facebook und Oculus: mit Vollgas in die Augmented Reality Zukunft

Als die Augmented Reality Aktie schlechthin gilt Facebook. In 2014 ließ sich Facebook die Übernahme des Start-ups Oculus VR 2 Mrd. US-$ kosten. Nicht ohne Grund: Oculus hat mit der Oculus Rift ein eigenes Virtual Reality (VR) Headset entwickelt und spielt damit auch im Augmented Reality Markt ganz vorne mit.


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Bisherige VR-Headsets waren im Markt vor allem aufgrund langer Antwortzeiten gescheitert. Oculus hat es geschafft, diese sogenannten Response-Zeiten auf unter zwei Millisekunden zu reduzieren, womit sich jede Bewegung des Headsets fast zeitgleich in der virtuellen Welt widerspiegelt. Der Träger merkt damit kaum mehr einen Unterschied zwischen realer und virtueller Welt.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg sieht Oculus aber nicht nur als Spieleplattform. Bis 2025 soll rund um die Oculus Rift eine Art „Teleporter“ entstehen, der den Anwender praktisch per Knopfdruck in eine andere Welt befördert.

Sony: Patent-König unter den Augmented Reality Spezialisten

Der japanische Elektronikkonzern Sony sieht in der Augmented und Virtual Reality (VR) in erster Linie eine Plattform für Spiele. Seit der ersten Jahreshälfte 2016  ist Sony mit seiner PlayStation VR mit einem eigenen Virtual Reality (VR) Headset im Markt vertreten.

Ein hoch empfindlicher Beschleunigungsmesser und ein Gyroskop ermöglichen der PlayStation VR Kopfbewegungen zu erfassen – und zwar ohne größere Latenzen (unter 18 Millisekunden). Sony gilt zudem als der Top-Patenthalter im Bereich Virtual Reality (VR) mit 366 Patenten.

Alphabet setzt bei Augmented Reality auf ein Start-up

Zu den führenden Augmented Reality Aktien gehört inzwischen auch der Google-Mutterkonzern Alphabet. Mit Google Cardboard bietet das Unternehmen bereits eine eigene Virtual Reality Plattform an, die zusammen mit dem Smartphone eingesetzt werden kann.

Zudem ist Google beim Augmented Reality (AR) Start-up Magic Leap engagiert. Im Jahr 2014 investierte Google rund 542 Mio. Dollar in Magic Leap – einer der größten Venture-Deals überhaupt. Insgesamt hat Magic Leap bis dato 1,4 Mrd. US-$ an Venture-Kapital eingesammelt und gilt damit als die Speerspitze von Google im Augmented Reality Markt.

Microsoft verspricht mit HoloLens Augmented Reality der Extraklasse

Mit HoloLens verspricht Microsoft Augmented Reality der Luxusklasse. Anders als bei der Oculus Rift von Facebook, versteht sich Microsofts HoloLens in erster Linie als Augmented Reality (AR) Gerät, das hochauflösende Hologramme mit der realen Welt kombiniert.

Dadurch sollen nicht nur neue Spiele, sondern auch neue Anwendungsmöglichkeiten im Bildungsbereich möglich sein. Mit einem Preis von 3.000 US-$ richtet sich HoloLens in erster Linie an professionelle Entwickler und weniger an Privatkonsumenten.

Apple mit ersten Schritten im Augmented Reality Bereich

Auch Apple hat inzwischen das Potenzial im Bereich Augmented Reality erkannt und sich durch die Übernahme von zwei Start-ups verstärkt. Schon in 2013 wurde PrimeSense (3D-Sensortechnik) übernommen, in 2015 dann der Augmented Reality Spezialist Metaio. Inzwischen hat Apple ein Patent für ein Virtual Reality (VR) Headset beantragt, das zusammen mit dem iPhone funktioniert.

nVidia gilt als Hauptprofiteur des Augmented Reality Booms

Als größter Profiteur des Augmented Reality (AR) Booms gilt der Grafikchip-Hersteller nVidia, dessen Produkte in hochwertigen Virtual und Augmented Reality Headsets zum Einsatz kommen.

Der Grund: nVidia baut derzeit die schnellsten Grafikchips und damit das Herzstück für Virtual Reality (VR) Headsets. Schon im Vorjahr empfahl die Facebook-Tochter Oculus die Grafikkarte nVidia GeFroce GTX 970 oder höher, um das Virtual Reality Headset Oculus Rift optimal mit PCs nutzen zu können.

Ferner stellt nVidia mit VRWorks eine Softwareentwicklungsumgebung  speziell für VR-Headsets bereit, um die Branche voranzutreiben. nVidia gilt damit als eine der aussichtsreichsten Augmented Reality Aktien für die kommenden Jahre.

16. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands