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Ausgabeaufschlag bei Fonds: Wie beim Kauf gespart werden kann

Privatanleger, die ihr Geld in Fonds investieren möchten, sehen sich mit dem „Kostenfaktor Ausgabeaufschlag“ konfrontiert. Die gute Nachricht: Wer nicht einfach drauflos kauft, kann beim Fondskauf den Ausgabeaufschlag teilweise oder gar ganz vermeiden. Dabei gibt es verschiedene Optionen, die zur Schmälerung des Ausgabeaufschlags bei Fonds führen.

Jedoch bleibt zu beachten: Hinsichtlich der Rendite eines Fonds ist in puncto Kosten nicht nur die Höhe des Ausgabeaufschlags entscheidend. Auch sonstige Gebühren und Kosten müssen bedacht und eingerechnet werden. Denn selbst ein Fondskauf ohne Ausgabeaufschlag bringt nicht automatisch eine höhere Rendite, wenn im Gegenzug hohe Depotgebühren etc. anfallen.

Ausgabeaufschlagfreie Fonds: der einfachste Weg

Die offensichtlichste Variante, um den Ausgabeaufschlag beim Fondskauf zu sparen, ist, sich für einen ausgabeaufschlagfreien Fonds zu entscheiden. Von diesen gibt es inzwischen eine größere Auswahl, die von verschiedenen Marktteilnehmern angeboten werden.


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Bei der Wahl eines Fondsvermittlers bzw. ausgabeaufschlagfreien Fonds empfiehlt es sich, auf Depotgebühren etc. zu achten. Die Kosten hierfür können stark variieren. So gibt es Fondsvermittler, die rund 25 € -36 € Depotgebühren verlangen, während andere je nach Investitionsvolumen Rabatte auf Depotgebühren gewähren. Wiederum andere verlangen überhaupt keine Depotgebühren.

Außer dem Kauf von ausgabeaufschlagfreien Fonds gibt es aber noch andere Möglichkeiten, am Ausgabeaufschlag zu sparen.

Ausgabeaufschlagschmälerung durch Rabatte

Neben der Variante der ausgabeaufschlagfreien Fonds stellen auch Rabatte auf den Ausgabeaufschlag, die unter der 100%-Marke bleiben, eine interessante Alternative dar. Gerade sogenannte Discountbroker gewähren mitunter saftige Nachlässe.

Ausgabeaufschlag bei Fonds anderweitig umgehen

Schließlich gibt es sowohl für Kleinanleger als auch für erfahrene Trader die Möglichkeit, sogenannte Fondsdienste in Anspruch zu nehmen. Hierbei umgehen Sie die Mittlerposition einer Bank, eines Brokers oder auch Fondsvermittlers, indem Sie Fonds direkt an der Börse kaufen bzw. verkaufen.

Diesen Service bieten beispielsweise die Börse Hannover und Hamburg an. In Hannover umgeht der Kleinanleger den Ausgabeaufschlag, indem er die Fondsanteile seiner Wahl direkt zum Rückgabepreis ordert, wodurch der Ausgabeaufschlag entfällt.

Zwar muss für diesen Service eine Pauschale in Höhe von 15 € bezahlt werden. Allerdings bietet er auch den Vorteil, dass kein extra Depot angelegt werden muss, sondern ein ohnehin bestehendes verwendet werden kann. Und: Je höher die Investitionssumme ist, desto weniger fällt die Pauschale ins Gewicht.

Zu guter Letzt gibt es noch eine Variante für findige Anleger: Diese können den Ausgabeaufschlag aussparen, indem sie an der Börse gehandelte ETFs kaufen. Wer dann noch den durch Börsenhandel entstehenden Spread umgehen will, kauft die ETFs über einen Sparplan bei entsprechenden Discountbrokern.

4. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.