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Ausgabeaufschlag: Definition eines Kostenfaktors beim Fondskauf

Wie so vieles im Leben sind auch Investitionen in Fonds nicht umsonst. Dabei spielt es keine Rolle, ob man privater Kleinanleger ist oder professionell tradet. Wer sein Geld in Fonds investiert, auf den kommen immer Kosten zu – auch wenn diese unterschiedlich hoch ausfallen können und sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen.

Ein entscheidender Kostenfaktor bei Fonds ist der sogenannte Ausgabeaufschlag. Eine Definition soll an dieser Stelle klären, worum genau es sich beim Ausgabeaufschlag handelt und was es diesbezüglich bei Investitionen in Fonds zu beachten gilt.

Grundlegendes zum Ausgabeaufschlag

Grundsätzlich kann der Ausgabeaufschlag per Definition als eine Art Kaufgebühr für Fonds verstanden werden. Diese Gebühr fällt generell nur einmalig an – und zwar bei Erwerb von Fondsanteilen. Dabei kann die Höhe des Ausgabeaufschlags von Fonds zu Fonds und je nach Anbieter deutlich variieren.

Der Ausgabeaufschlag fungiert praktisch als Kostendeckung für die Kapitalgesellschaften, da er zum Ausgleich der anfallenden Vertriebskosten dient.


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Ausgabeaufschlag: Definition der Kostenhöhe durch Emittenten

Verantwortlich für die Festsetzung der Höhe des Ausgabeaufschlags sind die jeweiligen Kapitalgesellschaften. Allgemein dient der Rücknahmepreis des Fonds als Grundlage für die Berechnung des Ausgabeaufschlags.

Dabei wird der Ausgabeaufschlag in Prozenten und nicht in Euro ausgedrückt, da sich die Rücknahmepreise täglich ändern und mit diesen wiederum die tatsächliche Höhe des Ausgabeaufschlags.

Als Richtwerte für die Höhe von Ausgabeaufschlägen können 3% bei Rentenfonds und 5% bei Aktienfonds genannt werden. Insgesamt lässt sich feststellen, dass der Ausgabeaufschlag in etwa zwischen 0% bis 7% des Rücknahmepreises beträgt.

Ausgabeaufschlag nicht zwingend beim Fondskauf

Wer in Fonds investiert, wird allerdings nicht zwangsläufig mit dem Ausgabeaufschlag konfrontiert bzw. nicht in voller Höhe. Zum einen gibt es mittlerweile einige Vermittler, die Rabatte auf Ausgabeaufschläge anbieten. Durch solche Rabatte können sowohl private Kleinanleger wie auch Trader sparen.

Zum anderen wird inzwischen eine große Anzahl von Ausgabeaufschlagfreien, auch No-Load-Fonds genannt, angeboten. Bei diesen entfällt die Gebühr komplett.

Ein Vergleich von Anbietern und Vermittlern ist daher immer ratsam, da hierdurch einiges an Kosten gespart werden kann.

Allerdings ist stets wichtig, einen zweiten Blick auf das Angebot zu werfen. Gerade bei ausgabeaufschlagfreien Fonds fallen nämlich sonstige Verwaltungsgebühren mitunter deutlich höher aus als bei solchen mit Ausgabeaufschlag. Somit ist ein Fonds ohne Ausgabeaufschlag am Ende nicht automatisch immer kostengünstiger.

Zudem sei bemerkt, dass für die Investitionsentscheidung und Rentabilität eines Fonds andere Faktoren als Ausgabeaufschlag und Rabatte wichtiger sind. Entscheidend für eine gute Performance und Rendite sind letztlich Qualität und Strategie des Fonds. Sind diese schlecht, so wird auch ein sehr kostengünstiger Fonds nicht wirklich rentabel sein.

7. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.