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Auslandsaktien günstig kaufen: So funktioniert’s

Im Hinblick auf den Börsenhandel ist die Aktie die klassischste Form einer Geldanlage.

Demnach interessieren sich besonders Einsteiger im Bereich des Tradings für diese Art von Wertpapieren.

Vor dem Kauf von einer Aktie sollten Sie Ihr persönliches Anlageziel festlegen. Dieses baut sich aus folgenden wichtigen Punkten zusammen:

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie sich als Anleger darüber im Klaren sind, welche Summe Sie bereit sind in Aktien zu investieren und wie lange Sie Ihr Kapital anlegen möchten.

Außerdem sollten Sie vor dem Aktienkauf wissen, welche Rendite Sie von Ihrem Wertpapierkauf erwarten und welche Risiken Sie bereit sind einzugehen.

Mehr dazu: Das Prinzip des Aktienkaufs

Diese Zielsetzungen sind insbesondere deshalb wichtig, weil sich die spätere Anlageentscheidung an diesen Punkten orientiert.


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Eine sehr hohe Rendite ist demnach in der Regel mit einem sehr hohen Risiko verbunden.

Was ein Anleger vor dem Kauf günstiger Auslandsaktien wissen muss

In der Regel haben Aktien und andere Wertpapiere eine Heimatbörse, an welcher das größte Handelsvolumen vorzufinden ist.

Das muss allerdings nicht immer der nächstgelegene Börsenplatz sein. Daimler wird beispielsweise in Stuttgart gehandelt, obwohl Frankfurt der Börsenplatz mit dem größten Umsatz sein dürfte.

Auf der anderen Seite sind deutsche Unternehmen sehr daran interessiert, zum Beispiel an der New Yorker Börse notiert zu sein.

Dadurch kann das Image in den USA verbessert werden. Dafür bezahlen die Unternehmen jedoch einen hohen Preis.

Damit eine Aktie an der Börse gehandelt werden kann, muss diese jedoch nicht zwangsweise dort notiert sein.

Es gibt Depotbanken, welche die entsprechenden Anteilscheine ausgeben, die wiederum dieselben Rechte mit sich bringen und anstelle der Aktie selbst günstiger an der Börse eingebracht werden können.

Welche Rolle die Heimatbörse spielt

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass spezialisierte Wertpapierhändler sich die Aktien an der Heimatbörse beschaffen und diese an ihrem Standort weiterverkaufen.

Aus diesem Grund ist es möglich, nicht nur amerikanische Aktien, sondern ebenso Aktien aus der ganzen Welt in Deutschland zu kaufen.

Der Handel von sehr bekannten Aktien wird mehrmals am Tag betrieben. Bei weniger gehandelten Werten kann es aber auch zu lediglich einer Kursfestsetzung pro Börsentag kommen.

Unter Berücksichtigung des Währungskurses werden sich die Kurse immer um den Kurs der Heimatbörse herumbewegen.

Im Falle eines größeren Kursunterschiedes kommt es zu sogenannten Arbitragegeschäften. Das heißt, dass jemand an der Heimatbörse kauft und an der Auslandsbörse verkauft. Somit gleicht sich der Kurs wieder an.

Diese Käufe sind jedoch nur für den langfristig anlegenden Börsianer interessant. Allgemein gilt: Wer viel handelt und auf schnelle Gewinne aus ist, sollte an der Heimatbörse präsent sein.

Andererseits haben so die Anleger die Möglichkeit, auch Auslandsaktien günstig zu erwerben und damit zu diversifizieren.

2. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.