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Auslandsaufenthalt: Die Checkliste für junge Erwachsene

Ein Auslandsjahr wird für junge Erwachsene immer attraktiver, egal ob in der Schule oder im Studium. Hierbei können sich bei schlechter Planung jedoch schnell finanzielle Probleme ergeben. Ein genauer Plan ist für einen erfolgreichen Auslandsaufenthalt daher unumgänglich.

Bestenfalls sollten Eltern schon sehr früh mit dem Sparen anfangen. So kostet ein Schuljahr in den USA mit Unterkunft bei einer Gastfamilie rund 7.000 €. Ein fast immer zwingend notwendiges Taschengeld ist in diese Summe noch nicht mit einberechnet. Und auch wenn der Aufenthalt in einem europäischen Land ein wenig günstiger ausfällt, fallen auch hier in den meisten Fällen Kosten von mehr als 5.000 Euro an.

Auslandsaufenthalt: Kindergeld nur in Sonderfällen

Auf Unterstützung vom Staat in Form von Kindergeld dürfen sich die Eltern leider nur in besonderen Fällen verlassen. Dieses wird nur dann weitergezahlt, wenn das Kind in einem Land der EU, Island, Norwegen, Liechtenstein oder der Schweiz wohnt. In anderen Ländern wird das Kindergeld für die Dauer des Aufenthaltes ausgesetzt.


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Eine Ausnahme existiert jedoch: Nimmt das Kind eine mehr als einjährige Ausbildung außerhalb Europas wahr, wird das Kindergeld weitergezahlt, wenn das Kind mindestens für 5 Monate im Jahr in Deutschland wohnt.

Kreditkarte im Ausland immer empfehlenswert

Für längerfristige Reisen sollten junge Erwachsene auf jeden Fall eine Kreditkarte beantragen. Die in Deutschland übliche EC-Karte wird hingegen meist nur im europäischen Ausland akzeptiert, eine Kreditkarte ist also meist Pflicht. Bei der Wahl der richtigen Karte hilft der Gang zur Bank und die Frage nach den besten Möglichkeiten für das jeweilige Zielland.

Kontoführung: Auslandsgebühren beachten

Auf jeden Fall sollten Eltern ihren Kindern für die Dauer des Auslandaufenthaltes ein Konto im jeweiligen Land einrichten oder eine spezielle Abmachung mit ihrer deutschen Bank treffen. Ansonsten fallen für jede Abhebung hohe Gebühren an.

Viele Banken bieten inzwischen kostenlose Abhebungen über die Kreditkarte auch im Ausland an. Dies ist jedoch bei weitem nicht immer der Fall, ein vorheriger Vergleich der einzelnen Anbieter ist also in jedem Fall notwendig. So verlangen aktuell beispielsweise Commerz-, Post- und Deutsche Bank mindestens 5 Euro pro Auszahlung am Geldautomaten.

Ein Konto bei einer ausländischen Bank kann hier Abhilfe schaffen, für minderjährige Reisende sind diese jedoch nur schwer zu beantragen. Eventuell kann hier die Gastfamilie behilflich sein.

Überweisungen an die Auslandskonten, bei denen die Summe in Euro transferiert wird, sind meist kostenlos und über IBAN und BIC einfach zu handhaben. Auslandsüberweisungen in fremde Währungen sind hingegen deutlich teurer.

Auslandsaufenthalt: Krankenversicherung umstellen

Doch nicht nur bei finanziellen Dingen ist ein genauer Check der bestehenden Verträge unumgänglich. Auch bei der Krankenversicherung kann es schnell zu Problemen kommen, wenn der Vertrag nicht auf den Auslandsaufenthalt umgestellt wird. Häufig ist hierbei eine spezielle Auslandsversicherung notwendig, die beispielsweise auch einen Rücktransport nach Deutschland abdeckt.

Viele Probleme also, die Eltern und Kinder gemeinsam beachten sollten, falls ein Jahr im Ausland ansteht. Wie in vielen Fällen gilt auch hier: Je früher die Vorbereitungen beginnen, desto einfacher lassen sich aufkommende Probleme beseitigen.

2. Mai 2014

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Felix Reinecke
Von: Felix Reinecke. Über den Autor

Felix Reinecke war in der Vergangenheit als Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen tätig und verstärkt seit 2011 das Team von GeVestor.