MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Auslandsrenten: So greift der Staat danach

Fliegen Sie bald in Ihren wohlverdienten Urlaub; vielleicht sogar ins Ausland, um endlich mal von Alltag und Problemen auszuspannen?

Vielleicht finden Sie es dort ja sogar so toll, dass sie am liebsten dort bleiben würden? Na dann …

Alters-Ruhesitz im Ausland

Viele vor Ihnen haben dieses Vorhaben bereits in die Tat umgesetzt. Sie sind in einem anderen Land geblieben, v. a. im Rentenalter.

Ruheständlern kann man in allen Teilen der Welt begegnen; etwa in Thailand, in den USA, in Australien, in Spanien …

Wenn Sie auch nur ansatzweise mit einem solchen Gedanken spielen, dann sollten Sie die vorliegende Beitragsreihe weiter lesen – selbst auf die Gefahr hin, dass Sie sich damit die gute Laune verderben.

Nichtsdestotrotz sollten Sie auch über Unerfreuliches informiert sein, bevor Sie einen Fehler machen.

Der Staat braucht Geld

Die Bundesregierung braucht angesichts der riesigen Kosten, die etwa die Flüchtlings-Ströme verursachen, natürlich Geld.

So werden neben den bekannten Szenarien  (Steuer-Erhöhungen, Flüchtlings-Soli, Anhebung des Rentenalters, neue Staatsschulden usw.) alle Möglichkeiten durchgespielt – also all jene, bei denen es noch etwas von Ihnen zu holen gibt.

Und wissen Sie, was: So hat das Bundesfinanz-Ministerium auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes die „Sicherung des Steueraufkommens von Rentnerinnen und Rentnern mit ausländischem Wohnsitz“ aufgegriffen.

Die große Unverschämtheit

Verstehen Sie richtig: Steuern werden normalerweise fällig, weil der Bürger damit den Staat für dessen Leistungen entschädigt.

Doch wenn Sie in Timbuktu, Honolulu oder sonst wo leben, nehmen Sie diese Leistungen vom deutschen Staat ja gar nicht mehr in Anspruch.

Somit hätte er, wenn Sie mich diesen Gedanken zu Ende bringen lassen, überhaupt kein Recht, Ihnen in die Reisetasche zu greifen. Finden Sie nicht auch?

Renten – Ein kümmerliches Abbild der individuellen Lebensleistung

Renten sind ein Abbild der individuellen Lebensleistung, wenn auch ein recht kümmerliches. Aber dennoch: Wenn Sie Rente bekommen, dann haben Sie auch etwas geleistet.

Sprich: gearbeitet und dafür auch schön und brav Ihre Steuern bezahlt und damit etwas für die Solidar-Gemeinschaft erwirtschaftet – und das reichlich, das braucht Ihnen niemand zu sagen.

Schauen Sie nur einmal Ihre Abzüge an; ob als Selbstständiger, als Angestellter oder Arbeiter!

Die doppelte staatliche Ausbeutung

Schon alleine der Umstand, dass die mickrigen Renten, die nachher von Ihrer Schufterei übrig bleiben, noch besteuert werden, ist – gelinde gesagt – eine Frechheit!

Nein, das ist staatliche Ausbeutung, denn so bezahlen Sie doppelt Steuern: Während Ihrer aktiven Arbeitszeit – und während ihres passiven Ruhestandes!

Das wird einem so gar nicht richtig bewusst, wenn man das nicht irgendwann einmal gesagt bekommt…

14. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.