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Auslöser Weltwirtschaftskrise: Rohstoffverfall und China-Crash

Die Rohstoffpreise kennen seit einigen Jahren nur eine Richtung, nämlich abwärts.

Dieser drastische Preisverfall bei Industriemetallen zeigt Ihnen schon, dass die produzierende Wirtschaft weltweit in einer Krise steckt.

Gäbe es wirklich einen „Boom“ – wie das immer wieder in den Medien behauptet wird –, dann würde die Nachfrage nach Industriemetallen und damit auch deren Preis steigen.

Es gibt keinen „Wirtschafts-Boom“

Ein Hauptgrund für den massiven Preisverfall ist die Wirtschaftsentwicklung in China. Das Land war bisher der größte Rohstoffimporteur. So importierten die Chinesen beispielsweise 50 Prozent des weltweit erzeugten Kupfers.

Doch die aufstrebende Großmacht steckt in Schwierigkeiten.

Das zeigt sich auch am Frachtvolumen der chinesischen Eisenbahn, das zuletzt um fast 12 Prozent eingebrochen ist.

Auch die Exporte des Landes sind um fast 7 Prozent und die Importe sogar um fast 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

Die Krise in China verschärft die weltweite Wirtschaftskrise

Diese Schwäche von China nutzen jetzt immer mehr Spekulanten, allen voran der bekannteste von ihnen, der Großspekulanten George Soros, um gegen die Währung des Landes zu spekulieren.

Der deutliche Rückgang der Devisenreserven von ehemals 4 Billionen Dollar im Jahr 2014 auf jetzt nur noch 3,2 Billionen Dollar zeigt, dass das Land massiv gegensteuern muss, um eine Krise zu verhindern.

Da jedoch der Großteil der chinesischen Devisenreserven aus amerikanischen Staatsanleihen besteht, erzeugt der Verkauf dieser Anleihen einen zunehmenden Druck auf den angespannten Anleihenmarkt in den USA.

Schwacher Rohstoffmarkt in China: Anleihencrash voraus

Viele Börsenexperten erwarten deshalb, dass es zu einem Anleihencrash in den USA, mit plötzlich stark steigenden Zinsen kommen wird. Das führt weltweit zu heftigen Turbulenzen an den Börsen und treibt die Weltwirtschaft in eine neue Weltwirtschaftskrise.

Doch es geht noch weiter: Dieser Crash wird nicht nur den US-Dollar, sondern, quasi im Schlepptau der US-Währung, auch den Euro zerrütten.

China wird dann – den jetzt schon propagierten – Gold-Yuan als neue Weltleitwährung präsentieren und damit die Kontrolle über die globalen Finanzmärkte übernehmen

12. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.