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Autoaktien 2017: Noch hadert der Markt mit deutschen Herstellern

Allen Abgasskandalen und Abgesängen aufs konventionelle Auto zum Trotz: Über Absatzprobleme können die deutschen Autobauer nicht klagen. Letztes Jahr wurden selbst leichte Rückgänge in den USA (-2 %) vom Kaufinteresse der Chinesen (+15 %) wettgemacht. Die Europäer kauften mehr (+4 %). Auch der Heimatmarkt legte zu (+5 %).

Autoaktien sind auch in 2017 besser als ihr Ruf

Derweil überholte VW wieder Toyota als weltweite Nummer eins. Und Daimler beglückte nach Rekordgewinnen seine Aktionäre mit der höchsten Dividende im Dax. Eigentlich eine gute Basis für deutsche Autoaktien im Jahr 2017. Das aber setzt voraus, dass die Anleger von ihnen wieder genauso überzeugt sein werden wie noch vor ein, zwei Jahren.

Doch in der Zeit hat eines erheblich Fahrt aufgenommen: Zweifel an der Zukunft der Branche. Seitdem trüben dunkle Wolken die Sicht an der Börse. Wie schon im Vorjahr laufen auch 2017 Autoaktien der Entwicklung im Dax hinterher. Außer Daimler zeigen alle anderen seit Jahresbeginn sogar rote Zahlen, sei es BMW, VW, Porsche oder Audi.

Sie sind ein Grund, warum der Dax im Vergleich zu anderen Indizes bei der Jagd nach neuen Höchstständen mit angezogener Handbremse fuhr. Anders als etwa im Dow Jones, wo es keine Autotitel gibt, stehen die großen Hersteller inklusive Zulieferer Continental für ein Drittel aller erwarteten Gewinne. Und in Sachen Wachstumsaussichten ist der Markt skeptisch geworden.


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Verunsicherung nach VW-Skandal

Mit VW fing die negative Abkopplung von der restlichen Dax-Entwicklung im Mai 2015 an. Der Abgasskandal zog eine ganze Reihe von Grundsatzüberlegungen nach sich. Die Faszination Auto scheint an neuen Sinnfragen zu zerbröseln.

Stehen Dieselmotoren vor dem Aus? Galten sie vor Jahren als umweltfreundlichere Alternative zu Benzinern, werden sie fast nur noch unter dem Aspekt „Dreckschleuder“ abgehandelt. Befeuert durch die Feinstaubdebatte werden Rufe nach Fahrverboten laut. Und politische Gedankenspiele, den Diesel in zehn Jahren komplett abzuschaffen, machen die Verunsicherung komplett.

Doch was ist die Alternative? Die Mehrheit in der medialen Abhandlung vermittelt den Eindruck, dass alles zwangläufig beim Elektroauto endet – und treibt auch die deutschen Autobauer vor sich her. In der allgemeinen Wahrnehmung aber wird mit reinrassigen E-Autos vor allem der US-Spezialist Tesla in Verbindung gebracht. Die Aktie sorgt für viel Fantasie. Dabei schreibt Tesla immer noch tiefrote Zahlen und ist längst nicht aus dem Versuchsstadium heraus.

Gleichzeitig verschieben Gedankenspiele zur vernetzten Mobilität die Gewichte. Beim Thema selbstfahrende Autos stehen auf einmal Apple oder Google im Fokus. Doch wie weit sind die eigentlich? Und: Ist es unausweichlich, dass der individuelle aktive Fahrspaß in bevormundenden Algorithmen der Massenkoordinierung endet, bei der vor allem die amerikanischen Digitalgiganten das Sagen haben?


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Mehr Innovation und Koordination in der Branche

Das würde voraussetzen, dass sich alle Konsumenten weltweit nur noch rationalen Überlegungen unterwerfen. Dabei ist kaum etwas so sehr mit Emotionen verbunden wie ein Auto. Die Chinesen und Amerikaner sind das beste Beispiel. Die Herausforderung ist viel eher, den Fahrspaß mit neuen Techniken und Antriebsformen zu vereinen. Und hier gibt es mehr Optionen als der bislang verengte Diskurs vermuten lässt. Angefangen von Brennstoffzellen bis zum perfektionierten Diesel.

Die deutschen Autobauer jedenfalls arbeiten schon längst aktiv an verschiedenen Szenarien. Der verbreitete Eindruck, sie würden sich wie aussterbende Saurier in alten Konzepten verzetteln, täuscht. Der Innovations- und Koordinationsgrad in der Branche ist unter dem allgemeinen Druck erheblich gestiegen. Nun gilt es, den guten Ruf deutscher Autos zukunftsfähig zu machen. In Sachen Qualität hat ihr Image unverändert Bestwerte.

Niedriges KGV zum Einstieg

Das allerdings rief ja Donald Trump auf den Plan, dessen neue Steuerpläne und Strafzölle eine ganz aktuelle Herausforderung sind. Andererseits produzieren die deutschen Hersteller selbst in den USA. Während hier das Spiel noch offen ist, konnte etwa Daimler mit neuen Rekordzahlen als Branchensieger ins neue Jahr starten. Auch BMW und VW können nicht klagen.

Mit Blick auf 2017 sind Autoaktien eher eine Chance. Vor allem, wenn mit abebbenden Skandalmeldungen der Markt wieder zuversichtlicher wird. Außerdem sind die Aktien im Vergleich zu vor zwei Jahren mit einem geringen KGV recht günstig.

17. April 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.

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