MenüMenü

Checkliste Betriebskosten zum kostenlosen Download:
Hilfreiche Checkliste zum Ausdrucken & zum täglichen Gebrauch als PDF . . . . . .
Hier Klicken und Checkliste erhalten ➜

Autofreie Wohnanlage – Zukunft des ökologischen Denkens

Ein Blick auf die jüngeren Generationen hilft häufig Trends für die Zukunft einer Gesellschaft abzuleiten. Auf den Bereich Auto bezogen wäre das Folgender: Das Auto verliert an Bedeutung im Vergleich zu Computern, Smartphones und Reisen.

Was den Immobilienmarkt betrifft, paart sich der Trend des Bedeutungsverlusts des Autos mit dem des stärker wachsenden Umweltbewusstseins. Diese Kombination führt dazu, dass es immer mehr Wohnsiedlungen und Bauvorhaben gibt, die das Prädikat „autofrei“ tragen – und das nicht auf dem Land – sondern mitten in Innenstädten.

Beispiel für autofreie Wohnsiedlung: Hamburg Klein Borstel

Wenn man sich selbst ein Bild von solch einer autofreien Klimaschutzsiedlung machen möchte, könnten Sie zum Beispiel nach Hamburg Klein Borstel fahren. Hier fahren keine Autos und die Häuser sind nach der Passiv-Bauweise gebaut. Was das ist? Ein Passivhaus verfügt in der Regel über eine so gute Wärmedämmung, dass die klassische Gebäudeheizung wegfällt.

In Hamburg Klein Borstel haben sich die Bewohner der Siedlung dazu verpflichtet, ohne ein eigenes Auto zu leben. Hier steht das Fahrrad hoch im Kurs und damit der Transport mit dem Zweirad funktioniert, gibt es jede Menge an Gepäckträgern oder Anhängervorrichtungen.

Außerdem bestellt die Siedlungsgemeinschaft gemeinsam Lebensmittel und lagert sie in einem gemeinsamen Lieferkeller. So gut organisiert und vor allem gemeinschaftlich muss man also sein, wenn man in autofreien Siedlungen unbeschwert leben möchte. Zur Not steht aber auch ein Car-Sharing Wagen bereit. Hier können sich Autofahrer online anmelden und sich mit einem Chip autorisieren lassen, um den Wagen dann bedarfsweise zu nutzen.


Betriebskostenabrechnung 2016:
Alles, was Ihr Mieter zahlen muss – kompakt im Überblick

Vermeiden Sie unnötige Streitereien mit Ihren Mietern. Erstellen Sie von vornherein eine unangreifbare Betriebskostenabrechnung.

Alle Positionen, die Sie für das letzte Jahr abrechnen dürfen – kompakt zusammengefasst in einer praktischen Übersicht –, finden Sie in der top-aktuellen Sonderveröffentlichung „Betriebskostenabrechnung 2016“.

Klicken Sie jetzt hier, um sich "Betriebskostenabrechnung 2016" GRATIS zu sichern! ➜


Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen macht es ebenfalls vor

Diesen Trend kann man immer häufiger beobachten und vermutlich wird das in Zukunft auch weiter zunehmen. Ein gutes Beispiel für weitere „Öko-Vorstoße“ ist eine Initiative des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen. Hierbei hat der Verband Anfang des Jahres eine Kooperation mit dem Carsharing-Anbieter Cambio geschlossen. Das Ziel: Die Einrichtung von Miet-Stationen der Autos in den Wohnquartieren der angeschlossenen Unternehmen.

Ähnliche Modelle gibt es zum Beispiel auch mit den Stadtgärten Lokstädt – einem 600 wohnungsstarken Bauvorhaben in Hamburg, das ebenfalls Carsharing zum Mietvertrag anbietet.

Ob man nun ein Umweltfreund ist oder nicht: Große neue Bauvorhaben tragen mittlerweile immer häufiger das Prädikat autofrei oder zumindest autoarm. Auch in München sind ganze autofreie Areale geplant. In Berlin entsteht auf der Lohmühleninsel im Stadtteil Kreuzberg das erste autofreie Viertel der Hauptstadt. Weitere Städte sind Heidelberg, Hannover, Freiburg oder auch Köln.

Wer steckt hinter den Initiativen?

Hinter den Initiativen für autofreies Wohnen stecken Baugemeinschaften und ökologisch organisierten Genossenschaften.

Wer sich also für Zukunftstrends des Immobiliensektors interessiert, sollte den Aspekt „autofreie Areale“ auf jeden Fall weiter verfolgen. Vor dem Hintergrund des steigenden Umweltbewusstseins und des Bedeutungsverlusts des Autos für die junge Generation ist dieser Trend auf jeden Fall empfehlenswert.

17. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.