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Automobilzulieferer Deutschland: Umsatz der 10 größten Zulieferer

Die Wirtschaft läuft nur teilweise rund. Aber auch in den größten Krisenzeiten zeigen sich deutsche Automobilzulieferer als Speerspitze einer florierenden Branche, die Nachfrage vor allem aus dem Ausland ist seit geraumer Zeit stabil.

Somit ist diese Branche ein Motor und eine Hoffnung für die gesamt deutsche Wirtschaft, und somit gleichermaßen für Arbeitnehmer und für Investoren. An der Automobilindustrie aber hängen nicht nur die großen Werte aus dem deutschen Leitindex DAX, sondern auch weitere Unternehmen, deren Aktien und Aktionäre.

Mehr zum Thema: Der Lebenszyklus eines Automobils

Spricht man von den größten deutschen Autozulieferern, fällt der Blick dabei meist auf 10 Unternehmen, die den Geschäftszweig nachhaltig prägen.

Deutsche Automobilzulieferer: Triebkraft der deutschen Wirtschaft

Dabei ist Bosch seit Jahren die Führungskraft – und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Weltspitze ist Bosch vertreten. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf zahlreiche Komponenten des Fahrzeugbaus, darunter Motorenteile, Bremsen, elektronische Assistenzsysteme und die Fertigung von Ersatzteilen.

Mit diesem Produktangebot folgt Bosch dem Weltmarktführer Denso sehr dicht. Der Plan ist klar: Der japanische Spitzenreiter soll so schnell wie möglich wieder abgelöst werden.

Zweitgrößter unter den deutschen Automobilzulieferern ist Continental, welches vielen Deutschen wohl vor allem durch die Produktion von Reifen bekannt ist. Seit mehreren Jahren ist Continental jedoch auch an der Fertigung von Fahrwerks- und Sicherheitssystemen beteiligt.

Der 1915 unter dem Namen Zahnradfabrik GmbH gegründete Konzern ZF belegt deutschlandweit den dritten Rang. Der nicht börsennotierte Automobilzulieferer ZF beschäftigt weltweit mehr als 60.000 Mitarbeiter. Getriebe von ZF werden vor allem von Premiummarken wie BMW in ihren Fahrzeugen verbaut.

Das Chemieunternehmen BASF sichert sich knapp hinter ZF Rang 4. In der Automobilbranche ist BASF vor allem als Lieferant von Lacken und Kunststoffen aktiv.

Deutsche Automobilzulieferer: 200 Milliarden Euro Umsatz

Um den fünften Rang in der Umsatzstatistik konkurrieren gleich vier Unternehmen: Sowohl Schaeffler als auch ThyssenKrupp, Mahle und Benteler erzielen jährliche Umsätze in ähnlichen Regionen und sind damit extrem wichtig für die weltweite Sonderstellung der deutschen Automobilzulieferer.

Und der Markt ist riesengroß: Alleine die zehn größten deutschen Automobilzulieferer erwirtschaften jährliche Umsätze von knapp 200 Milliarden Euro. Viele sind dabei weitaus profitabler als die reinen Automobilhersteller.

Umsatz extrem wichtig für Aktionäre

Umsatz ist sicher nicht alles, wenn es darum geht, mit Aktien dieser Gesellschaften Geld zu verdienen. Andererseits ist gerade in diesem Geschäft ohne Umsatz alles nichts. Die Fixkosten sind zum großen Teil hoch, so dass mit steigendem Umsatz auch die Kosten pro Stück sich reduzieren.

  • Mit dem höheren Umsatz steigt dann aber die Marge pro Produktionseinheit.
  • Dies erhöht sowohl den Reingewinn als auch die Absatzchancen.
  • Denn: gerade die Automobilindustrie gilt als ausgesprochen preissensitiv. Nicht umsonst ist vor Jahren Volkswagen als scharfer Aufkäufer und Ignacio Lopez aufgefallen. Mit dem hohen Umsatz der hier vorgestellten Unternehmen sichern diese sich daher auch dauerhaft ein gutes Absatzprofil am Markt.

Solange die Automobilindustrie in Deutschland gutes Geld verdient und im Ausland hohe Umsätze erzeugt, wird auch ein Investment bei den größten Zulieferern funktionieren.

Falls Sie investieren, setzen Sie jedoch am besten gleich Stop-Loss-Limits. Denn: Gerade Zulieferer haben teils kurze Vertragslaufzeiten oder können bei sehr langen Laufzeiten ihre Zusagen plötzlich nicht mehr profitabel einhalten.

15. Mai 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Tino Hahn
Von: Tino Hahn.