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Autonomes Fahren: Investmentchancen für Anleger

Autonomes Fahren gilt als ein Trendthema dieses Jahrhunderts. Die Automobilindustrie bereitet sich intensiv auf das automatisierte Fahren in der Zukunft vor. Doch selbständiges Einparken und automatische Spurwechsel sind längst keine Zukunftsvisionen mehr.

Profitieren hiervon dürften nicht nur die Vorreiter der Branche wie etwa der Internetkonzern Google und diverse Autohersteller wie Daimler, BMW, Audi, VW und Tesla Motors. Sondern auch die Zulieferer der Branche wie zum Beispiel der Reifen-Hersteller Continental sowie diverse Chip-Hersteller, welche die Zukunftsversion Autonomes Fahren erst möglich machen.

Die Boston Consulting Group sieht bis 2025 einen Markt von 42 Mrd. US-$ rund um das selbstfahrende Auto entstehen. Dadurch ergeben sich große Chancen für Anleger.

Autonomes Fahren: Google gilt als Vorreiter

Bislang hat Google 25 Prototypen seines selbstfahrenden Fahrzeugs gebaut, die inzwischen bereits auf öffentlichen Straßen in Kalifornien unterwegs sind. Insgesamt will der Internetgigant 150 selbstfahrende Fahrzeuge auf die Straße bringen.

Nach den Plänen von Google sollen die Fahrzeuge ohne Lenkrad und Pedal schon im Jahr 2020 den menschlichen Piloten auf den Straßen ablösen. An dem Google-Projekt sind auch deutsche Zulieferer wie Continental, Bosch und ZF Lenksysteme beteiligt.


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Audi macht Tempo: Kooperation mit Baidu

Audi ließ bereits einen Prototypen über 900 Kilometer quer durch die USA fahren – ganz autonom versteht sich. Auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt konnte bereits einen autonom fahrenden Audi A7 auf der Autobahn testen.

Die Ingolstädter wollen dem Thema Autonomes Fahren mit „Vorsprung durch Technik“ begegnen und schlossen hierfür unter anderem eine Kooperation mit dem chinesischen Internetgiganten Baidu. Audis kommender A8 soll in 2017 mit einem serienmäßigen Autopiloten auf den Markt kommen, der autonom Tempo 140 auf der Autobahn fahren kann.

Mobileye: monopolartige Stellung bei Fahrassistenzsystemen

Ohne Kamera geht in einem selbstfahrenden Fahrzeug nichts mehr. Als Hauptprofiteur gilt die in Israel beheimatete Mobileye N.V. Das Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden entwickelt Kamera-Chips und Fahr-Assistenten, die Kollisionen verhindern.

Mobileye arbeitet mit 23 der 25 führenden Autohersteller zusammen und genießt eine fast monopolartige Marktstellung. Starinvestor Ron Baron (Baron Capital) glaubt, dass Mobileye in 10 Jahren seinen Umsatz auf 5 bis 6 Mrd. US-$ vervielfachen wird – in 2014 setzte Mobileye bereits 143 Mio. US-$ um.

InvenSense – der Sensor-Spezialist

Die kalifornische InvenSense sorgt mit seinen verschiedenen Sensoren (Beschleunigungsmesser etc.) und MotionTracking-Systemen dafür, dass das selbstfahrende Auto die Umgebung richtig berechnen und einordnen kann.

Entsprechende Mikrophone im Fahrzeuginneren ermöglichen zudem eine Sprachsteuerung des gesamten Autos, so dass der Fahrer seine Hände nicht mehr am Lenkrad haben muss. InvenSense will im Fiskaljahr 2017 die Umsatzschwelle von 500 Mio. US-$ überschreiten.

Melexis – der Shooting-Star der Szene

Die Aktien der in Belgien ansässigen Melexis N.V. haben sich in den vergangenen 3 Jahren verfünffacht. Kein Wunder, denn Melexis gilt als einer der innovativsten Hersteller für integrierte Chip-Lösungen für die Automobilindustrie. Zuletzt präsentierte Melexis den weltweit ersten Software-definierten 3D-Magnetometer.

Melexis-Chips steuern ganze Systeme rund um das Fahrzeug, wie zum Beispiel die Klimaanlage oder die elektronische Fahrzeugtür. Die von Melexis angebotenen Chips sollen autonome Fahrzeuge umweltfreundlicher und sicherer machen – ein Zukunftsmarkt. So erwartet Melexis auch für 2015 ein Umsatzwachstum von bis zu 25%.

U-Blox Holding AG: Schweizer Kommunikationswunder

Einen ähnlich steilen Aufstieg kann die Schweizer U-Blox Holding AG vorweisen, deren Aktien sich in den vergangenen 12 Monaten fast verdoppelt haben. Die Schweizer gelten als Spezialisten für Kommunikationschips zur Standortbestimmung (GPS, GLONASS, Galileo, GMS-, UMTS- und CDMA2000) von Maschinen und Fahrzeugen.

Die U-Blox-Halbleiter helfen autonomen Fahrzeugen ihre exakte Position zu erkennen (Black Box), zudem liefert U-Blox mit GNSS- und Wireless-Techniken auch das Herzstück für neue integrierte Dienste in der Automobilindustrie.

Fazit: Der Zukunftstrend Autonomes Fahren dürfte auch die deutsche Automobilindustrie fundamental verändern. Vor allem Unternehmen, die sich frühzeitig mit innovativen Lösungen als Technik-Leader etabliert haben, werden von diesem Trend nachhaltig profitieren.

Dadurch tun sich Chancen für Anleger, aber auch für kleinere Spezialisten wie für den deutschen Sensor-Hersteller paragon AG auf, den interessierte und mutige Anleger im Auge behalten sollten.

22. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands