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BAföG-Antrag stellen leicht gemacht

Wo muss man den BAföG-Antrag stellen? Welche Formulare braucht man eigentlich und wann ist der beste Zeitpunkt, um BAföG zu beantragen? Das sind Fragen, die sich viele Studenten jedes Semester stellen. Aber auch beteiligte Eltern müssen sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Denn das BaföG-Amt fordert auch von ihnen die Offenlegung der Verhältnisse. Dabei können auch Immobilien oder Aktien den entscheidenden Ausschlag geben, ob gefördert wird oder nicht. Selbst Großvaters Studien-Fonds für den Enkel kann von Belang sein. Informieren lohnt.

Kaum hat sich Ihr Kind für ein Studium entschieden, kann der BAföG-Wirrwarr auch schon losgehen. Formulare über Formulare warten und Sie brauchen zahlreiche Nachweise.

Wo ist der BAföG-Antrag überhaupt zu stellen?

Wo der BAföG-Antrag zu stellen ist, hängt ganz davon ab, was Ihr Kind macht. Also ob es zum Beispiel eine berufsbildende Schule oder eine Universität besucht:

  • Studenten können sich für ihren BAföG-Antrag in der Regel an das jeweilige Studentenwerk ihrer Hochschule wenden.
  • Beim Besuch von Abendgymnasien und Kollegs sowie höheren Fachschulen und Akademien sind die Ämter für Ausbildungsförderung in der Stadt oder dem Landkreis zuständig, in dem die Ausbildungsstätte liegt.
  • Für andere Ausbildungsstätten, insbesondere Schulen, ist das Amt für Ausbildungsförderung zuständig, in dessen Bezirk Sie als Eltern Ihren ständigen Wohnsitz haben.
  • An das nächstgelegene Amt für Ausbildungsförderung wenden Sie sich auch, wenn Sie unter den Beispielen keine zutreffende Beschreibung der Tätigkeit Ihres Kindes gefunden haben.

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Welche Formulare müssen ausgefüllt werden?

Alle Formulare, die benötigt werden, um einen BAföG-Antrag zu stellen, finden Sie auf dem BAföG-Portal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Hier sind alle Formulare aufgelistet, die Sie benötigen. Außerdem gib es hier hilfreiche Erläuterungen zum Ausfüllen der Formblätter. Die Formulare in Papierform erhalten Sie bei den zuständigen Ämtern.

Spezielle Vordrucke für erklärungsbedürftige Details

Neben den Formblättern kann es allerdings auch Situationen geben, die noch einmal gesondert erklärt werden müssen. In der Regel benötigen die Antragsteller auch Nachweise.

Hier empfiehlt es sich, beim jeweiligen Amt nachzufragen, ob es einen Vordruck für einen bestimmten Fall gibt.

Sonderfälle können beispielsweise sein:

  • kein Kontakt mehr zu den Eltern (Erklärung nach § 11.2.a BAföG)
  • Einkommensteuerbescheid des vorletzten Kalenderjahres liegt noch nicht vor ( § 24.2 BAföG)
  • Freibetrag für andere Kinder und weitere Unterhaltsberechtigte (nur nötig, wenn sich die Unterhaltsverpflichtung nicht schon daraus ergibt, dass das Kind noch zur Schule geht oder jünger ist)

BAföG-Antrag für Auslandsausbildung

Wenn Ihr Kind ein Auslandssemester macht oder gar ein ganzes Studium im Ausland anstrebt, ist auch hier eine Förderung möglich.

Diese stellen Sie über das Formblatt 6, das Sie unter folgendem Link finden. Ein Ämterverzeichnis darüber, welches Amt für welchen Staat im Ausland zuständig ist, finden Sie im Formblatt 6.

Tipp: Stellen Sie den BAföG-Antrag frühzeitig

Die Zahlungen des BAföGs beginnen frühestens ab dem Antragsmonat! Allerdings nur, wenn im gleichen Monat des Beginns der Ausbildung auch ein schriftlicher Antrag gestellt wurde.

Nach  § 15 Abs. 1 BAföG erhalten diejenigen, die den Antrag später stellen, auch erst später die Förderung.

Zur Fristwahrung reicht ein schriftlicher, aber formloser Antrag, der beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung vor dem Monatsende eingeht.

Etwas schneller sollten Sie bei Anträgen für die Auslandsförderung sein. 6 Monate vor Beginn der Auslandsausbildung sollte der Antrag gestellt werden. Der Grund: Die Bearbeitung ist sehr zeitaufwändig.

19. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.