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Bankauszahlungsplan: Wählen Sie nur Verträge mit mittlerer Laufzeit

Einige Banken bieten Ihnen Auszahlungspläne an, andere nennen sie Entnahmepläne.

Bankauszahlungspläne gibt es bei fast allen Kreditinstituten.

Holen Sie sich bei mehreren davon Angebote ein – möglichst aus den unterschiedlichen Bankbereichen wie Großbanken, Sparkassen und Raiffeisen oder Volksbanken.

Sie können aber auch auf ein anderes Institut in Ihrer Nähe, etwa eine Regionalbank, zurückgreifen. Sie haben dann maximal 10 Anrufe zu tätigen oder Briefe zu schreiben.

Über welche Eckdaten Sie sich bei der Einholung Ihrer Angebote zunächst im klaren sein sollten, zeigt die folgende Übersicht.

Darüber müssen Sie zunächst entscheiden bei Bankauszahlungsplan

Anlagebetrag: beispielsweise 100.000€.

Laufzeit: Zeit in Jahren, für die Sie Auszahlungen erhalten wollen, beispielsweise für 10, 20, 30 Jahre Bei Ihrer Anfrage sollten Sie die Laufzeitangaben standardisieren, damit Ihnen ein Vergleich und die Wahl zwischen unterschiedlichen Laufzeiten möglich sind.

Sie können aber auch Angebote über einen anderen Zeitraum einholen. Hier müssen Sie Ihre ganz individuelle Situation berücksichtigen.

Wenn Sie wissen, daß Sie zum Beispiel in genau 14 Jahren noch einmal einen festen Betrag erwarten können (etwa aus einer 2. Lebensversicherung oder aus dem Verkauf eines Hauses), sollten Sie darauf auch Ihren Entnahmeplan einrichten.

Checkliste für Ihren Angebotsvergleich

Anlagen-betrag

Zinssatz

Fest bis Lauf-jahresende

Garan-tierte

Jahre


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Auszahlung Kapitalerhalt

mtl.

Auszahlung

Kapitalverzehr

mtl.

10 Jahre

20 Jahre

30 Jahre

 100.00€

4,2% p.a.

 Nein

 4

 343 €

 –

 1018€

 745€

 612€

Mit Hilfe dieser Tabelle können Sie die Angebote verschiedener Banken miteinander vergleichen.

Bedenken Sie dabei, daß dieser Vergleich nur dann korrekt ist, wenn die Auszahlungspläne hinsichtlich der übrigen in dieser Übersicht nicht erfaßten Gestaltungsmerkmale nahezu identisch sind.

In der oben aufgeführten Übersicht haben wir fiktive Angaben eingesetzt mit einem Zinssatz von 4,2%. Daraus ergibt sich für Sie eine monatliche Entnahme ohne Rückgriff auf das Kapital von 343€ .

Der Zins ist auf 4 Jahre festgelegt; nach dieser Zeit können Sie über das Kapital neu disponieren. Sie haben dann aus heutiger Sicht gute Chancen, das Kapital zu einem höheren Zinssatz anzulegen und damit höhere monatliche Auszahlungen zu erhalten.

Schließen Sie bei der Einrichtung von BankAuszahlungsplänen in der jetzigen Tiefzinsphase nur solche Verträge ab, die Ihnen eine Anpassung der Zinssätze nach etwa 4 Jahren ermöglichen.

Auf diese Weise werden Sie von dem bis dahin zu erwartenden Zinsanstieg profitieren. Nur in einer Hochzinsphase sollten Sie Auszahlungspläne mit bis zum Ende der Laufzeit garantierten festen Zinssätzen eingehen.

Dasselbe gilt bei dem Auszahlungsplan mit Kapitalverzehr: Sie erhalten derzeit monatlich 1.018 €, wenn Sie das Kapital in 10 Jahren aufzehren wollen. Nach Ende der Zinsbindung können Sie auch in diesem Fall neu disponieren und den Betrag, der übriggeblieben ist, zu einem dann vielleicht höheren Zins anlegen.

Wenn Sie den Kapitalverzehr auf 20 Jahre ausdehnen, steht Ihnen monatlich ein geringerer Betrag zur Verfügung.

Kalkulieren Sie die Besteuerung der Zinserträge bei Ihren Berechnungen mit ein

Berücksichtigen Sie aber Ihre steuerliche Situation. Die Zinserträge unterliegen der Zinsabschlagsteuer und der Einkommensteuer. Steuerfrei bleiben die monatlichen Ausschüttungsbeträge, die auf den Verzehr des Kapitals entfallen.

Steuerpflichtig sind die Kapitalerträge aber erst dann, wenn Sie Ihre Freibeträge ausgeschöpft haben. Falls Sie im vorliegenden Beispiel über keine weiteren Zins oder Dividendeneinnahmen verfügen, bleiben Ihre Einkünfte aus Kapitalvermögen steuerfrei.

Um möglichst sofort in den vollen Genuß der Auszahlungen zu kommen, richten Sie über Ihre Bank einen Freistellungsauftrag ein.

In diesem Fall werden Ihnen die monatlichen Beträge bis zur Höhe des von Ihnen geltend gemachten Sparerfreibetrags vollständig ausgezahlt, ohne daß die Bank von den Auszahlungsbeträgen die 30%ige Zinsabschlagsteuer abzieht.

21. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.