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Bankeinlagen: Neue Richtlinien machen sie noch sicherer

Anfang Juli 2015 hat die Europäische Kommission neue Richtlinien für die Einlagensicherung in Kraft gesetzt.

Für Sie ist dies eine gute Nachricht, bedeuten die neuen Regelungen für Zinssparer doch zusätzlichen Schutz und weniger bürokratische Hürden im Falle einer Bankenpleite.

Hier die Änderungen im Überblick:

Höherer EU-weiter gesetzlicher Einlagenschutz in besonderen Fällen

Die wahrscheinlich wichtigste Neuregelung: 100.000 € sind ab sofort nicht mehr das Maximum der gesetzlichen Einlagensicherung.

In bestimmten Fällen, die einen höheren Kontostand rechtfertigen, kann die gesetzliche Einlagensicherung zeitlich begrenzt über die EU-weit einheitlichen 100.000 € pro Kunde hinausgehen.

Als diese sogenannten „besonderen Fälle“ definiert die neue Richtlinie den Verkauf einer privat genutzten Immobilie, Ruhestands-Eintritt, Heirat, Scheidung, Entlassung, Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Invalidität und Tod.

In diesen Fällen sind nunmehr 6 Monate lang 500.000 € durch den jeweiligen gesetzlichen Einlagensicherungs-Fonds geschützt.


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Endlich auch Fremdwährungs-Konten geschützt

Bislang waren Fremdwährungs-Konten vom gesetzlichen Einlagensicherungs-Schutz ausgenommen.

Dies war ein Risikofaktor für alle Zinsanleger, die sich mit anderen Währungen vor einem Wertverlust der europäischen Gemeinschafts-Währung schützen wollten.

Hier bessert die neue Richtlinie nach: Sie können also inzwischen auch Konten in US-Dollar etc. genauso sicher wie in Euro führen.

Kein Formularkrieg bei Pleite ausländischer Institute mehr

Eine weitere Verbesserung betrifft den Insolvenz-Fall einer ausländischen Bank.

Bislang war dieses für deutsche Sparer mit einigem Aufwand verbunden (z. B. bei den Bankenpleiten isländischer Institute im Jahr 2008):

Sie mussten die Entschädigung selbst fristgerecht anfordern und sich dabei oftmals mit fremdsprachigen Antrags-Formularen herumschlagen.

Damit ist jetzt Schluss.

Ab sofort übermittelt die ausländische Bank die Kundendaten automatisch an die deutsche Einlagensicherung, die sich um alle weiteren Schritte kümmert.

Innerhalb von 20 Werktagen leitet die deutsche Einlagensicherung das Geld, das sie von der Einlagensicherung des Heimatlandes der Bank erhält, an die deutschen Sparer weiter.

Ab Juni 2016 geht dies sogar noch schneller; dann soll alles innerhalb von 7 Werktagen abgewickelt werden.

Ein Zinsvergleich lohnt sich für Sie

Wenn Sie Ihr Geld in Form von Tages- oder Festgeld anlegen möchten, haben Sie die Qual der Wahl.

Neben zahlreichen deutschen Instituten konkurrieren auch viele ausländische Banken in Deutschland um die Gunst und Mittel der Kunden.

Bevor Sie den Banken größere Geldsummen anvertrauen, sollten Sie daher einen Zinsvergleich durchführen.

Selbst in Zeiten von Mini-Zinsen lohnt sich das, denn die Zins-Unterschiede zwischen den Instituten sind beträchtlich.

Zu diesem Zweck eignen sich Vergleichs-Portale oder Zins-Hitlisten in Zeitungen und Finanzmagazinen.

23. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.