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Bankenpleite – wie sicher Ihr Geld im Fall der Fälle ist

Seit der Finanzkrise 2008 hat sich die Lage der Finanzinstitute zwar spürbar verbessert.

Aber ausschließen kann eine neue Eskalation der Krise – verbunden mit Bankenpleiten – niemand.

Wissen Sie eigentlich, wie Ihr Geld und Ihre Wertpapiere für den Fall der Fälle abgesichert sind?

Bankeinlagen: EU-weite gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €

Seit 2010 gilt in der EU eine gesetzlich vorgeschriebene einheitliche Einlagensicherung von 100.000 €.

Bis zu diesem Betrag (pro Bankkunde) haben Sie Anspruch auf Erstattung Ihrer Bankeinlagen, falls es zu einer Bankenpleite kommt.

Hierfür garantiert die Entschädigungs-Einrichtung deutscher Banken.

Geldeinlagen, die unter diese Einlagensicherung fallen, sind Giro-, Tagesgeld-, Spar-, Festgeld- und Verrechnungs-Konten sowie Sparbriefe, die auf den Namen des Eigentümers lauten.


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Ausländische Privatbanken, die auch in Deutschland tätig sind, können sich aussuchen, ob diese das Sicherungs-System ihres Heimatlandes nutzen oder sich dem der Entschädigungs-Einrichtung deutscher Banken anschließen.

Private Absicherungs-Systeme

Viele Banken sichern zudem eine wesentlich höhere Summe als die gesetzlich vorgeschriebenen 100.000 € ab.

Dafür haben sich die meisten privaten Banken dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken angeschlossen.

Damit sind Ihre Bankeinlagen selbst bei kleineren Banken in Millionenhöhe abgesichert.

Genossenschaftsbanken und Sparkassen besitzen jeweils ein eigenes Absicherungs-System. Hier gibt es den sogenannten Institutsschutz (Genossenschaftsbanken) bzw. Haftungsverbund (Sparkassen).

In beiden Fällen springen die Institute dieser Gruppen bei einer Insolvenz eines Mitglieds füreinander ein.

Wie sicher ist die Bankenabsicherung?

Wenn einzelne Banken in Schieflage geraten, stellt dies noch kein Problem für die Einlagensicherungs-Systeme dar. In dem Fall bekommen Sie Ihr Geld mit etwas Wartezeit ausbezahlt.

Anders wäre es, wenn alle Banken gleichzeitig Insolvenz anmeldeten. Aber das ist ein höchst unwahrscheinliches Szenario.

Selbst als sich beispielsweise die Finanzkrise in Zypern 2013 zuspitzte und Banken zeitweise schließen mussten, blieb der befürchtete „Run“ auf die Banken nach deren Wiedereröffnung aus.

Wertpapiere: Sie bleiben der Eigentümer

Anders verhält es sich mit Wertpapieren in Ihrem Depot, so z. B. Aktien, Anleihen, Fonds und Zertifikaten:

Hier ist keine Einlagensicherung notwendig. Denn diese werden von der Bank lediglich für Sie verwahrt und bleiben auch im Falle einer Pleite der Depotbank Ihr Eigentum.

Die Gläubiger der Bank bzw. der Insolvenzverwalter haben keinen Zugriff darauf. Dasselbe gilt übrigens auch für den Inhalt von Bankschließfächern.

In Fall einer Pleite Ihrer Depotbank können Sie also einfach die Wertpapiere auf ein Depot bei einer anderen Bank übertragen, und schon haben Sie wieder Zugriff darauf.

Fonds sind zudem als sogenanntes Sondervermögen auch bei einer Pleite der Fondsgesellschaft vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Auch hier bleiben Sie als Anteilseigner des Fonds Eigentümer des Fondsvermögens.

Das ist natürlich ein Vorteil gegenüber Zertifikaten, bei denen Sie das Risiko einer Insolvenz des Emittenten (die Bank, die das Zertifikat aufgelegt hat – wohlgemerkt: nicht die Depotbank!) tragen.

4. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.