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Bankgebühren bei einer Auslandsüberweisung

Sofern das Geld ins europäische Ausland transferiert werden soll, können die Bankgebühren für die Auslandsüberweisung mitunter gänzlich entfallen.

Bei der sogenannten EU-Standardüberweisung fallen üblicherweise keinerlei zusätzliche Bankgebühren für die Auslandsüberweisung an.

Voraussetzung hierfür: Die Transaktion muss in Euro erfolgen und es darf kein Währungswechsel erfolgen.

Zudem muss das Zielland zumindest Mitglied der EU sein und der zu überweisende Betrag darf nicht über 50.000 Euro liegen.

Die Banken sind in dem Fall dazu angehalten, die Auslandsüberweisungen wie eine Inlandsüberweisung abzurechnen. Es ist daher egal, ob sie das Geld nach Italien, Spanien oder Dänemark überweisen wollen.

Bankgebühren: Außereuropäisch wird‘s teuer

Verlässt das Geld den EU-Raum ins außereuropäische Ausland und ist zudem noch ein Währungswechsel nötig, können die Bankgebühren für eine Auslandsüberweisung schnell sehr teuer werden.

Die Kosten sind abhängig von verschiedenen Faktoren und den beteiligten Banken.


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Hierbei teilen sich die Zahlungsmodalitäten der Bankgebühren für eine Auslandsüberweisung allgemein in drei Varianten.

Entweder die Kosten werden zwischen Sender und Empfänger aufgeteilt (SHARE-Lösung), der Sender des Geldes trägt sie (OUR-Lösung) oder der Empfänger der Transaktion zahlt diese (BEN-Lösung).

Während bei der SHARE- und BEN -Variante  die Kosten dem überwiesenen Netto-Betrag automatisch abgezogen werden, bleibt der Betrag bei der OUR -Lösung unangetastet – der Sender begleicht die Gebühren vorab.

Jedoch ist die an den Sender gebundene Gebührenzahlung meist deutlich teurer als die anderen beiden.

Während bei SHARE- und BEN-Zahlung meist etwa zehn Euro Mindestgebühr anfallen, so ist diese bei der OUR-Lösung meist mindestens doppelt so hoch.

Da zudem oftmals ein Währungswechsel vorliegt, können je nach Bankinstitut noch zusätzliche Tauschgebühren anfallen.

Komfortabel aber teuer: private Agenturen wie Western Union

Eine weitere Möglichkeit stellt der Geldtransfer über private Agenturen wie Western Union oder Moneybookers dar.

Ihr Vorteil: Ein schneller, unkomplizierter Geldverkehr in nahezu alle Länder der Erde.

Der Kunde kann lokal eine Filiale besuchen, den Betrag dort einbezahlen – etwa in bar – und innerhalb von kürzester Zeit kann dieser vom Empfänger am Zielort abgeholt werden.

Auch eine Überweisung direkt vom eigenen Konto über die Agentur in eine ihrer Auslandsfilialen ist möglich.

Voraussetzung dafür ist lediglich, dass eine Filiale der Agentur andernorts vorhanden ist – und die eigene solide Zahlungsmoral was Bankgebühren anbetrifft, denn: private Agenturen lassen sich die unkomplizierte Auslandsüberweisung durchaus etwas kosten.

So beträgt die Gebühr für einen Überweisungsbetrag von bis 100 bis 500 Euro via Bankkonto bereits pauschal 20 Euro – eventuellen Währungstausch nicht einberechnet.

Verbraucherangebote zum Thema Bankgebühren bei Auslandsüberweisungen

Einen guten Überblick und neutralen Vergleich über die Bankgebühren bei (außereuropäischen) Auslandsüberweisungen bietet hierbei die unabhängige Verbraucherseite http://www.geldtransfair.de .

Dort können Sie sich, nach Wahl eines Ziellandes, die Bankgebühren für die betreffende Auslandsüberweisung hinsichtlich Transferart und ungefährer Dauer tabellarisch auflisten lassen.

17. September 2012

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Von: geve.